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Montag, 23. September 2013

Von nächtlichen Cookie-Back-Aktionen und California Rolls

Mein Heißhunger auf jegliche tollen Lebensmittel und Speisen scheint zwischen 23:00 und 24:00 Uhr jeden Tag einen neuen Höchstwert zu erreichen, vor Allem Sonntags. Ich kann es meist kaum abwarten, am nächsten Tag in den Supermarkt zu düsen und Zutaten für irgendwelche Rezepte zu kaufen, die ich auf unzähligen Blogs und Rezepteseiten entdecke. Dieses Wochenende habe ich dem täglichen Spektakel die Krone aufgesetzt:

Nach einer wahren Sushi-Orgie am Freitag bekam ich gegen Mitternacht plötzlich unglaubliche Lust auf Kuchen. Und ich hätte auch Kuchen gebacken, aber da Kekse (die fast so toll sind wie Kuchen) einfach schneller gehen und warm auch super schmecken, habe ich mich dafür entschieden ein Rezept aus meinem neuen Cookie-Buch zu backen.
So saßen wir also um halb eins nachts mit einem Blech frisch gebackener Cookies vor dem Fernseher! :-D 


Am Freitag habe ich dann auch das erste Mal California Rolls bzw. Inside-Out-Sushi (gute Anleitung dazu HIER) gemacht. Als wir neulich bei Fräulein ChiChi Sushi essen waren, haben wir uns dort die "Philly Inside Out"-Rolle bestellt. Diese war mit Avocado, Gurke, Rucola und Frischkäse gefüllt, außen war natürlich Sesam und was ich besonders tricky fand kleine Schnittlauchröllchen! Das wollte ich unbedingt nachmachen. Den Frischkäse habe ich dabei jedoch weggelassen, Rucola hatte ich leider keinen mehr bekommen und dennoch... Diese Kombination schmeckt wirklich gut, vor Allem der Schnittlauch!

Die zweite Inside-Out-Rolle habe ich mit weißem Spargel und blanchierten Frühlingszwiebeln gefüllt. Für alle die Spargel mögen, ist das ein Traum. Die Kombination schmeckt einfach so herrlich frisch, und die Frühlingszwiebeln sind knackig! Die Idee, Frühlingszwiebeln als Sushifüllung zu benutzen, kam mir... sagen wir mal... fast im Schlaf. ;-) Habe ich erwähnt, dass ich total sushi-verrückt bin?

Die dritte Rolle war mit Avocado, Spargel und Mayonnaise gefüllt. Das mit der Mayo musste ich einfach mal ausprobieren, denn ich liebe "cremiges Sushi", wie ich es so schön nenne. Also eben weiche Füllungen wie Avocado oder auch Frischkäse. Als Abwechslung war das mal ganz nett, mit der Mayo, aber ich muss sagen, dass mir der Geschmack dann doch zu dominant war. Ich liebe Sushi und diesen Geschmack sowie auch das Mundgefühl der Kombination von Sojasauce, Reis und Füllung, und ich will eigentlich nicht, dass dieser tolle Genuss durch Mayo überdeckt wird. Daher werde ich sie nicht mehr im Sushi benutzen! ;-)


Neben Sushi und Cookies gab es vorige Woche auch veganen Flammkuchen nach diesem Rezept. Da ich nicht genug Sojasahne hatte, habe ich zur Hälfte Reissahne genommen. Das hat funktioniert, aber ich denke, dass Sojasahne allein dort besser ist. Meine Familie und ich fanden es auf jeden Fall lecker! Meiner Meinung nach ist das Rezept aber auch noch ausbaufähig... was aber eher den Teig betrifft, als das Topping. Wahrscheinlich würde der Teig in einem Steinofen auch viel besser schmecken, seufz. Wie gerne hätte ich einen Steinofen! Bin ich die einzige 19-Jährige, die von Steinofen, Küchengeräten, Gewürzen und Co. schwärmt? ;-)

veganer Flammkuchen mit Räuchertofu

Mittwoch, 28. August 2013

Entdeckt: Grüne Smoothies!

Vor dem Urlaub lieferte mir der UPS-Mann ein großes Paket. Darin war mein neuer Mixer! Als ich in einem Video von den Umsteigern gesehen hatte, wie sie in kürzester Zeit aus Cashews Mehl machten und aus diesem Mehl dann Cashewsahne, war ich total begeistert. Zeitgleich beschäftigte ich mich mit Rohkost und speziell grünen Smoothies. Ich war hin und weg und es dauerte nicht lange, da war das Objekt der Begierde (v. A. auf Grund der vielen guten Bewertungen) bestellt.
Einen neuen Mixer wollte ich sowieso; eine Zeit lang hatte ich einen großen Standmixer von meiner Schwester (von Phillips), aber der war mir viel zu groß und zu sperrig - konnte ich nicht gebrauchen. Nachdem ich meinen neuen Blender jetzt schon einige Male in Betrieb genommen habe, muss ich sagen, dass dieser die perfekte Größe für mich hat. Ich habe zwar das XL-Paket bestellt (und ich denke, das lohnt sich auch auf jedenfall), reicht mir die mittlere Größe für mich im Moment noch völlig aus. Der Mixer ist schön klein und findet so auch in unserer chronisch-überfüllten Küche seinen Platz, ohne dass meine Mutter einen Nervenzusammenbruch kriegt ("Gott Kind, was hast du da schon wieder bestellt!").

Auf jeden Fall wollte ich dann auch direkt mal mit den grünen Smoothies starten - und ich war begeistert. Für mich reicht die "Smoothigkeit" vom PB völlig aus. Für mein Anfängerrezept habe ich Feldsalat und eine Banane gewählt. Ich denke, man sollte höchstens 2-3 Zutaten kombinieren - das ist erstens einfacher und zweitens kann man so auch noch die Zutaten, die man vermixt hat, rausschmecken. Flüssigkeit sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall dazugeben, denn sonst wird es viel zu dick. Außerdem gebe ich noch 1 TL Öl (ich benutze Walnussöl) dazu, damit der Körper auch die fettlöslichen Vitamine (das sind übrigens die Vitamine A, D, E und K) aufnehmen kann. Zudem rundet das den Smoothie auch geschmacklich ab. :-)
Da ich mein Mixgefäß zum Mixen quasi auf den Kopf stelle, gebe ich den Feldsalat zuerst in das Gefäß, dann die Bananen.


Grüner Smoothie für Anfänger

2 handvoll Feldsalat
1 Banane
ca. 150-200 ml Wasser, bzw. soviel wie nötig
1 TL Öl
optional: 1-2 TL Agavendicksaft zum Süßen

Den Feldsalat verlesen und in den Mixer geben, die Bananen grob zerkleinern und ebenfalls dazugeben. Mit 100 ml Wasser und 1 TL Öl auffüllen und für ca. 30 Sekunden mixen. Falls es noch zu grob ist, 1 Minute pausieren und nochmal für 30 Sekunden mixen. Fertig.

Vorher - Nachher: nach 30 Sekunden mixen

Freitag, 26. Juli 2013

Schnelle Antipasti mit Frühlingszwiebeln

Als ich gestern morgen aufgestanden bin, habe ich mit meinen Eltern beim Frühstück Volle Kanne geguckt, und dort machten die Leute gerade verschiedene Antipasti. Meine Eltern waren begeistert und meinten: "Das könnten wir doch heute Abend machen!" Nun ja, meistens wird daraus dann doch nichts, aber gestern Abend haben mein Papa und ich dann wirklich in der Küche gestanden und bereiteten eines dieser Rezepte zu. Wir machten "Frühlingslauch mit getrockneten Tomaten", und das hat wirklich super geschmeckt. Total einfach und schnell gemacht, trotzdem irgendwie edel.
Ich poste das Rezept jetzt mal hier, wie ich es machen würde - und zwar mit weniger Oliven, dafür mit mehr Tomaten ;-) ich bin kein Olivenfreund. Wir hatten ein Glas getrocknete Tomaten in Öl (280g) genommen und ein Glas Oliven (155g Abtropfgewicht). Beim nächsten Mal würde ich dann aber wegen der doch sehr öligen Tomaten, weniger Olivenöl nehmen, vielleicht so 70ml.
Meine Eltern und ich haben die Menge unten zu dritt verputzt, aber mit Brot als ganze Mahlzeit, und nicht als Vorspeise. Ich kann mir das Rezept aber auch gut als "Salat" vorstellen, die Frühlingszwiebeln in mundgerechte Stücke geschnitten.

Frühlingszwiebeln mit Tomaten-Oliven-Pinienkern-Vinaigrette

2 Bund Frühlingszwiebeln (300-400 g)
100-150g Oliven
1 Glas (280 g) getrocknete Tomaten, in Öl
100 g Pinienkerne
etwa 70 ml Olivenöl
1 TL weißer Balsamico
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Die Pinienkerne ohne Öl in einer heißen Pfanne rösten, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Tomaten gut abtropfen lassen, dann Tomaten und Oliven zerkleinern. Tomaten, Oliven, Pinienkerne in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl und 1 TL weißem Balsamico gut vermischen.
Frühlingszwiebeln putzen und je nach Größe eventuell noch halbieren. In siedendem Salzwasser 2-4 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken (oder im Sieb mit reichlich kaltem Wasser).
Frühlingszwiebeln auf den Tellern anrichten und die Vinaigrette darüber geben. Mit frisch gemahlenem Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

AVOCADO LOVE - Veggie-Burger sind auf keinen Fall langweilig

Leider habe ich meinen Blog in letzter Zeit etwas vernachlässigt... Ich dachte, sobald ich frei habe, starte ich hier voll durch, aber genau das Gegenteil war der Fall: während meiner Klausurphasen und Schulzeit habe ich das Kochen und Backen und Gestalten des Blogs genutzt, um mich abzulenken und zu entspannen. Natürlich ist so ein Blog aber auch Arbeit ;-)
Als jetzt alles vorbei war, hing ich erstmal ein wenig durch... einfach faulenzen und nichts tun (muss auch mal sein). Aber ich glaube, dass habe ich so langsam überwunden, denn mir wird langweilig :-)
Zudem war meine Ernährung in den letzten Wochen eher einseitig und bestand im Wesentlichen aus Avocado, Avocado, Avocado. :-D
Ne aber ernsthaft, wenn mich nicht mal wieder der Sushi-Wahn gepackt hatte, aß ich meistens Vollkorntoast mit Hüttenkäse (jaa... meine große unvegane Liebe) und einer halben Avocado, Dill und manchmal Radieschen. Und die andere Hälfte hab ich dann meistens einfach so, mit etwas Salz, gelöffelt.

Meine Avocado-Sucht nimmt zur Zeit kein Ende und so habe ich am Montag endlich diesen Burger ausprobiert, der stand schon ewig auf meiner Liste. Und was soll ich sagen? Er war genial.
Ich muss wirklich sagen, dass ich bisher jeden vegetarischen / veganen Burger mit vollem Genuss gegessen habe und für mich steht mittlerweile eines fest: Ich bin mit meinen Alternativen viel glücklicher, als mit den normalen "Fleisch-Burgern". DENN: Veggie-Burger bieten eine unglaubliche Vielfalt, und es macht auch Spaß, immer neue Sachen als Burgerpatty neu zu entdecken und zu kombinieren. Da ich mir den Käse auf Burgern abgewöhnt habe, ist der Geschmack einfach noch viel toller. Denn Käse überdeckt einfach viel, genau wie auf Pizza, und das ist schade. 
Dieser Burger war gerade zu eine Geschmacksexplosion im Mund. Ich hab das Rezept aber nicht 1:1 übernommen... Die Burgersauce habe ich etwas modifiziert und die Auberginenscheiben habe ich so angebraten, wie wir es auch immer auf dem Grill machen: vorher mit reichlich Olivenöl (wir hatten tolles Olivenöl von einer Bekannten aus Italien) und Kräutersalz bestrichen. Das macht den Burger später so richtig würzig!

Im Fokus: Avocado und Aubergine - ein Traum :-)


Tomaten-Auberginen-Avocado-Burger

4 Burgerbrötchen
1-2 große Tomaten
1 Aubergine
1-2 Avocados
1 Zwiebel oder Röstzwiebeln
eine (kleine) Tasse voll Olivenöl, etwa 100 ml
grobes Kräutersalz
Öl, neutrales, zum Braten

6 EL Mayonnaise
4 EL Joghurt
2 EL Salsasauce, oder Zigenuersauce o.Ä.
1 TL Tomatenmark
ein paar Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Zucker
 

Die Aubergine in Scheiben schneiden und auf einer großen Platte oder Teller ausbreiten. Das Olivenöl mit ein paar TL Kräutersalz mischen und die Marinade mit einem Pinsel auf die Auberginen schneiden streichen. Kurz einziehen lassen, Scheiben wenden und von der anderen Seite ebenfalls bestreichen.

Die Tomaten längst in große Scheiben schneiden, einige Salatblätter abzupfen und waschen. Das Fruchtfleisch aus der Avocado lösen und entweder eine Hälfte pro Burger nehmen, oder die Hälften jeweils noch mal halbieren. Die Zwiebel in Scheiben schneiden, alternativ kann man auch Röstzwiebeln nehmen. Alles auf einem Teller parat halten und beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Burgersauce miteinander verrühren und mit Salz, etwas Pfeffer und evtl. mit etwas Zucker abschmecken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten gut anbraten, bis sie schön weich sind. Eventuell zwischendurch etwas Öl nachgießen.

Die Brötchen halbieren, und im Ganzen in der Mikrowelle ca. 30 Sekunden erwärmen, so werden sie schön weich und elastisch. Man kann sie auch im Ofen kurz knusprig machen, aber für ein richtiges Burgerfeeling muss es bei mir weich sein :-)

Beide Brötchenhälften mit der Sauce bestreichen, dann von unten nach oben etwas Salat, 2 Auberginenscheiben (je nach Größe), Avocado, eine Tomatenscheibe, ein paar Zwiebelringe (oder Röstzwiebeln) auf den Burger schichten. Zum Abschluss noch ein bisschen Sauce über den Belag verteilen, die andere Brötchenhälfte aufsetzen und den Burger etwas zusammendrücken. Bei Bedarf mit Zahnstochern fixieren.

Sonntag, 31. März 2013

Lichtblicke in grauen Zeiten

Erdbeer-Bananen-Sojajoghurt-Shake!
Bei mir ist momentan echt die Luft raus: obwohl Ferien sind, war die Woche sehr anstrengend und ich war so fertig, dass ich auch gar nicht erst über’s Kochen oder Backen nachdachte. Und auch wenn das nicht die schönsten Tage waren, gab es doch ein paar Sachen die mich zumindest etwas aufgeheitert haben…

Am Samstag war ich mit meinem Bruder bei der Sissi Nr. 1 brunchen und sie hat mir einen phänomenal geilen Matcha-Shake gemacht. Das Rezept ist von Attila Hildmann und etwas abgewandelt. Zum Brunch gab’s Bagels, Obstsalat und frischen Saft. Außerdem hatte sie einen wirklich tollen Aufstrich von Tartex da: „Rucola & Senf“. Richtig lecker und echt mal was anderes als diese 0-8-15 Aufstriche. 
 
Den Shake habe ich mir zu Hause auch gemixt, allerdings nicht mit richtigem Mandelmus. Für mein „Mandelmus“ habe ich gemahlene Mandeln mit etwas Öl und Wasser solange vermengt, bis es cremig wurde. Allerdings ist es viel grober und ich hatte den Eindruck, dass es umso länger es im Kühlschrank steht, irgendwie bitter wird – dafür ist es aber auch um einiges günstiger!  Aber für den Moment hat’s gereicht und außerdem musste ich noch gemahlene Mandeln verwerten. :-) 

 
Matcha-Bananen-Hafer-Shake

300 ml Hafermilch
50 g weißes Mandelmus
70 g Banane (oder mehr, nach Geschmack)
1-2 EL Agavendicksaft, nach Geschmack
1 Msp. Gemahlene Vanille
1 leicht gehäufter TL Matcha
 
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer ordentlich durchmixen. Sofort servieren. Wer es kälter mag, kann noch ein paar Eiswürfel dazugeben.

Unser Brunch, Obstsalat & Matchashake!
 
Am Sonntag  wollten wir vor der Arbeit dann noch was schnelles, aber leckeres essen und ich bin irgendwie mal wieder zu Höchstform aufgelaufen. Improvisation á la „Was haben wir denn hier noch so rumstehen“ und dabei ist ein wirklich leckerer Salat herausgekommen! Richtig gut… dazu gab’s Pommes mit veganer Mayonnaise – yummie!


Feldsalat mit gebratenem Spargel und Senf-Dressing
 
1/2 Packung Feldsalat
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
4-5 Datteln
1 Glas Spargel, oder ca. 10-15 mittelgroße Stangen frischen Spargel
3 EL Salatkernemix (besteht zum größten Teil aus Pinienkernen und Kürbiskernen)
2 kleinere Tomaten, oder mehrere Cocktailtomaten

Für das Dressing
2 EL Joghurt
2 EL Essig
2 EL Olivenöl
1 TL Senf, mittelscharf
1 TL Agavendicksaft
Salz & Pfeffer

Möhre schälen und grob raspeln. Die Zwiebel in Würfel schneiden. Die Datteln ebenfalls klein würfeln. Das Wasser vom Spargel abgießen und die Stangen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen.
Zwiebeln glasig dünsten, dann das restliche Gemüse hinzugeben und alles schön anbraten. Optimal wäre natürlich, wenn der Spargel auch etwas braun wird, aber dafür ist der aus dem Glas wohl zu wässrig.
Das Gemüse nicht zu dunkel anbraten und von der Hitze nehmen.

Für das Dressing Joghurt, Essig, Olivenöl, Senf und Agavendicksaft verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Salat kurz waschen, gut abtropfen und in eine große Salatschüssel geben. Die Tomaten würfeln und ebenfalls dazugeben. Dann das restliche Gemüse sowie die Kerne dazugeben und kurz vermengen.

Je nach Geschmack mag es dem ein oder anderem etwas zu viel Dressing sein. Einfach die Hälfte machen und schauen, ob es einem genügt. Oder das Dressing separat zum Salat reichen. :-)
 

Dienstag, 5. März 2013

Fiesta! – Part I

Ipanema! Lieblingscocktail... ;-)
Nach dem ganzen Klausurstress in den letzten Wochen kann ich nun schon die Tage abzählen, bis endlich Schluss ist – mit der Schule. Zwischendrin hatte ich entweder keine Lust oder keine Zeit, großartig zu kochen oder ein bisschen für den Blog zu schreiben.
Jetzt wollte ich mich mal wieder richtig austoben und hatte auch schon längere Zeit einen schönen Mottoabend geplant. Da mein Freund total auf Aioli und den ganzen Kram steht, dachte ich an spanische / mexikanische Küche. Ich tüftelte also wie jeck herum und irgendwann stand mein Menüplan in etwa, wobei mangels Zeit- und Ofenmanagement so einiges wieder gestrichen werden musste … ;-)

Letztendlich gab es ein kleines Chili sin Carne, gefüllte Pilze und Datteln, ein Peperoni-Ciabatta (Rewe), ein paar (leider nicht sooo gelungene) „Hackbällchen“, Süßkartoffelchips, eine Honigmelonen-Paprika-Salsa, Guacamole sowie Aioli und dazu noch ein paar Nachos :-)
Aus Ermangelung an Speck für die Datteln, bin ich dem genialen Einfall meines Freundes gefolgt und habe sie mit RAUCHMANDELN gefüllt – einfach genial. Und hat auch super geschmeckt; die Mandeln geben wie der Speck sonst das gewisse Extra, wenn gleich ich zugeben muss, dass die unvegetarische Variante natürlich auch sehr lecker ist.
Die Salsa war für mich der absolute Hit, ich habe sie aus Tim Mälzer’s Greenbox, etwas abgewandelt. Das Rezept war ursprünglich mit Mango, aber da ich noch eine Honigmelone zu verwerten hatte, musste eben die dran glauben. Die Salsa kam dann in die Pilze und ich war mir erst nicht sicher, ob das passen würde, aber es hat richtig gut geschmeckt. Es war ein herrlicher Kontrast zwischen den herzhaften Pilzen und der frischen Salsa. Oben drauf gab es etwas geriebenen Käse und das Ganze kam dann ca. 20 Minuten in den Backofen. Die Salsa passt aber auch herrlich zu Brot oder zum Dippen von was auch immer man dippen möchte :-)

Tischlein deck dich! Isset nich schön?

Honigmelonen-Paprika-Salsa

1 rote Paprika (oder gemischt)
¼ Honigmelone
1 kleine, rote Zwiebel (ich hab‘ sie weggelassen)
1 kleine, rote Chilischote (falls erwünscht)
1-2 EL frisch gehackten Koriander
1 Limette
2-3 EL Olivenöl
Salz
1 TL Zucker

Paprika und Honigmelone entkernen, das Fruchtfleisch der Melone von der Schale lösen und alles möglichst klein würfeln. Je nach Bedarf Zwiebel und Chilischote ebenfalls fein würfeln. Etwas Koriander hacken und untermengen. Mit dem Saft von einer Limette und 2-3 EL Olivenöl verrühren, mit Salz und 1 TL Zucker würzen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Neben der Super-Salsa hat mich die Aioli auch ziemlich weggehauen. Ich wollte nun endlich mal vegane Mayonnaise selber machen und wollte dann die Hälfte zur Aioli abwandeln. Ich war wirklich so verblüfft, wie einfach es ist. Ich hatte zwar schon einige Rezepte gesehen bzw. gelesen, aber das… hätte ich nicht erwartet. Innerhalb weniger Sekunden war meine Mayonnaise richtig fest. Unglaublich. So einfach. Ich werde nie wieder Mayonnaise kaufen! Und sie schmeckt SO gut. Ich als totale Pommes-mit-Mayo-Fanatikerin hab schon so einige Mayonnaisen gegessen und ich finde sie schmeckt auf Grund ihrer Süße in etwa wie diese Industriemayonnaisen. Aber guuuut! Und den Unterschied würde bestimmt keiner merken…

Sie ist allerdings etwas sehr fest geworden. Da ich mein Essen auch stets von der chemischen Seite betrachte,  habe ich vorhin nochmal einen Kontroll-Versuch gemacht – da ist sie ganz anders geworden: viel cremiger – dafür war der Geschmack nicht mehr so gut. In einem weiteren Kontroll-Versuch war die Sojamilch gekühlt. Ergebnis: es hat nicht funktioniert. Das hatte mich eigentlich nicht wirklich überrascht, denn bei einer Emulsion ist es oft von Vorteil, wenn alle Komponenten die gleiche Temperatur haben. Könnte mir also auch vorstellen, wenn man alles vorher etwas kühl stellt (auch das Öl), dass es dann ebenso gut funktioniert.
Die meisten Rezepte haben ein Mischverhältnis (Sojamilch und Öl) von 1:2. Benutzt habe ich die Alpro Soya Original. Ich kann mir vorstellen, dass es mit vielen „light“ Produkten nicht so gut funktionieren wird, da dort weniger Sojabohnen drin sind und folglich wahrscheinlich auch weniger Sojalecithin, was emulgieren kann.

Vegane Mayonnaise

100 ml Sojamilch – Zimmertemperatur
200 ml Öl
Ca. 1 EL Senf
Ca. 2-3 TL frischen Zitronensaft, oder Essig
Pfeffer, Salz
Evtl. Zucker

Sojamilch mit Senf und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben. Dann das Öl hinzugeben. Auf Grund der geringeren Dichte bleibt das Öl oben und es bilden sich zwei Phasen, deshalb ist es nicht wirklich erforderlich, das Öl später erst hinzuzugeben. Den Pürierstab auf den Boden des Bechers stellen und ca. 20-30 Sekunden mixen, ohne den Mixer zu bewegen. Dann langsam das restliche Öl in die Emulsion einarbeiten, d.h. Mixer etwas hoch ziehen und das Öl einfließen lassen, und dann noch ein paar Mal gut durchmixen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, eventuell noch etwas Zucker dazugeben.
Super zu leckerem Brot aber auch unglaublich toll zu Nachos :D

Peperoni-Ciabatta von Rewe!

Samstag, 23. Februar 2013

Die Kunst des Sushi

Sushi von A. und mir :)
Entscheidend für gutes Sushi ist noch vor der Füllung – der Reis. Er muss schön klebrig sein, aber auch nicht zu sehr. Dafür muss der Reis wirklich sehr gut gewaschen werden, was mich immer besonders schmerzt, weil dabei Unmengen an Wasser verbraucht werden.

Als ich das erste Mal Sushireis gekocht habe, ist er mir ganz jämmerlich verbrannt. :-( Dadurch war ich erst mal lange Zeit entmutigt, bis ich zusammen mit meiner Schwester letztens wieder selber Sushi gemacht habe. Hat super funktioniert, ohne Anbrennen, eigentlich sogar relativ „einfach“ – die 40-Minuten-Methode:
 

10 Minuten waschen
10 Minuten ruhen lassen
10 Minuten kochen
10 Minuten ruhen lassen
 

Was brauchen wir?

Geröstete Algen „Nori-Blätter“
400 g Sushireis

3-4 EL Reisessig
1 guter EL Zucker
1 guter TL Salz


Schritt 1 – Waschen
Hierfür kann man unterschiedlich vorgehen. Man kann den Reis in einem Sieb solange waschen, bis er einigermaßen klar ist. Das verbraucht wohl am meisten Wasser. Ich gebe den Reis meistens in ein Sieb, das genau in den Topf passt, in dem der Reis später auch gekocht wird. Ich lasse dann erst etwas durch das Sieb laufen, hänge es dann in den Topf und stelle diesen komplett unter Wasser; dabei rühre ich auch mit einem Löffel etwas im Reis, sodass sich von den Reiskörnern die Stärke lösen kann. Dann schütte ich das Wasser ab (oder es kommt in die Gießkanne oder ins Beet). Diesen Vorgang wiederhole ich dann einige Male, bis das Wasser nicht mehr ganz so trüb wird.
Den Reis gebe ich nun in den Topf und fülle das Ganze mit Wasser auf, bis es ca. 1cm über dem Reis steht.

Den Reis nun etwa 10 Minuten ruhen lassen.

Schritt 2 – Kochen
Den Reis auf mittlerer Hitze erhitzen und ca. 10 Minuten kochen lassen, bis das gesamte Wasser aufgesogen wurde. Den Deckel dabei nicht abnehmen. Wer einen Topf mit Glasdeckel hat, kann durch leichtes Kippen des Topfes sehen, wie viel Wasser noch übrig ist (das Wasser setzt sich ja dann ab).

Den Reis vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten quellen lassen.

Schritt 3 – Abkühlen und Würzen
Den Reis auf ein Brett oder in eine große Schüssel in einer dünnen Schicht geben (kühlt schneller ab). Traditionell wird er jetzt gefächert ;-)
Reisessig, Zucker und Salz verrühren, in der Mikrowelle erwärmen, sodass sich Zucker und Salz lösen.
Die Mischung auf den Reis träufeln und mit einem Holzlöffel einige Furchen im Reis ziehen (nicht rühren). Den Reis einige Male unter- bzw. umheben
Den Reis bis zur weiteren Verwendung mit einem feuchten Tuch abdecken.

Schritt 4 – Rollen vorbereiten
Gewünschte Füllung (z.B. Gurke, Möhre, Tofu, eingelegtes Gemüse oder whatever) in feine, längliche Streifen schneiden.
Für kleine Sushirollen, geröstete Noriblätter einmal in der Mitte halbieren. Den Reis nun möglichst gleichmäßig und dünn zu ca. 2/3 auf das Algenblatt (dabei sollte die glatte Seite unten sein, also außen) auftragen. Am Besten man benutzt hierfür einen Spatel / Kochlöffel / Messer, oder hat sogar Einweghandschuhe an, der Reis klebt ganz schön.
Nun die Füllung mittig auf den Reis geben.


Schritt 5 – Rollen
Die Sushimatte (Bambusmatte) nach Möglichkeit mit Klarsichtfolie umwickeln, so klebt weniger. Das Algenblatt sollte an der unteren Kante der Matte liegen. Nun schlagen wir das Algenblatt samt Füllung so um, sodass noch ein ca. 1 cm großer breiter Rand stehen bleibt. Dieser muss frei von Reis sein, sonst hält das alles nicht so toll. Die Rolle fest andrücken, und dann das restliche Blatt eindrehen – und wenn’s nicht so gut hält einfach mit etwas Wasser anfeuchten und alles nochmal gut andrücken und drehen.

Die Rolle mit einem SCHARFEN Messer nun erst in 2 Hälften schneiden (bitte nicht drücken, dann flutscht alles raus), und dann in die gewünschte Größe kleinscheiden. Ich mag lieber relativ kleines Sushi, hat man mehr von, mehr Sojasauce und so weiter ;-) Zwischendurch das Messer immer wieder in etwas Wasser anfeuchten, damit es nicht so klebt.

Schritt 6 – Genießen
Mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und nach Geschmack mit etwas Wasabi anrichten und genießen ;-)

Mein erstes gelungenes Sushi von mir alleine :)

Dienstag, 12. Februar 2013

Schmeckt wie Hühnchen…! – Crispy Tofu Sticks & Burger

Wer den Crispy Chicken von Burger King vermisst, dem sei geholfen. Es ist SO einfach, ihn selber zu machen, selbst ohne Fleisch!

Ich wollte mich an eine schmackhafte Zubereitung von Tofu heranwagen. Nun, eigentlich ist die Zubereitung wie Fleisch, nur einfacher. Als ich noch Fleisch gegessen habe, haben wir es immer selbst mariniert – es schmeckt einfach um Längen besser und selbst aus dem billigsten Stück langweiliger Hühnchenbrust konnte man so noch ein wahres Geschmackserlebnis rausholen. Ich muss sagen, mir hat das echt Spaß gemacht, auch wenn ich schon zu diesem Zeitpunkt das Fleisch nicht mehr selber vorbereiten konnte – ich habe mich furchtbar geekelt, also schnitt entweder mein Vater oder meine Mutter das Fleisch, den Rest machte ich dann. Erst jetzt fällt mir auf, wie paradox das eigentlich war…
Vor Tofu muss ich mich jedoch in keinster Weise ekeln und ich behaupte mal, er hat sogar mehr Nährwert als so ein furchtbar antibiotika-verseuchtes, turbogezüchtetes Stück Hühnchen.

Marinieren ist echt eine Kunst, was aber nicht heißt, dass es schwierig wäre. Ganz im Gegenteil: mit relativ wenigen und simplen Zutaten kann man schnelle und schmackhafte Ergebnisse erzielen. Ich sag nur: Alleskönner Sojasauce! Die muss man eigentlich nicht mal würzen. Wer darin etwas einlegt, wird schon nach kurzer Zeit belohnt.

Ich habe also Tofusticks gemacht, die ich in meinen übrigen Essig-Chips panieren wollte. Die Sticks habe ich ca. 4 Stunden marinieren lassen. Dann etwas abgetropft, in „Mehlpampe“ ;-) getaucht und in meiner Chips-Paniermehl-Masse gewendet – und direkt ab damit in die Pfanne. Das dauert keine 5 Minuten, dann sind sie fertig.

Der Tofu war echt „butterweich“ – wie sehr zartes Fleisch – die Panade war knusprig – eben so, wie es sein soll! Und ganz im Ernst: es schmeckte wie Hühnchen! Und als selbst mein Vater das nach dem Probieren sagte, bin ich mir sicher, diese Sticks könnte man einem Unwissenden vorsetzen, und er würde den Unterschied wahrscheinlich nicht merken…

Die Crispy-Tofu-Sticks mit meinem Crispy-Tofu-Burger mit veganem Käse und Salat!

Crispy Tofu (als Sticks oder Burgerpatty)

Tofu
Chips, Paniermehl, Erdnussflips, Cornflakes – was eben schmeckt
Sojasauce
optional Gewürze nach Wunsch

Tofu in etwa 1 cm breite und 0,5 bis 1cm dicke Sticks schneiden, wenn man einen Burger damit belegen will einfach eine Scheibe abschneiden. Den Tofu mit einer Gabel vorsichtig mehrmals einstechen, so kann die Marinade besser durchziehen.

In einer kleinen Schüssel oder Tasse die Sojasauce mit Gewürzen (ich hatte Pfeffer und gemahlenen Koriander) verrühren, etwa die Hälfte der Marinade in einen tiefen Teller geben. Dann die Tofusticks hineinlegen und mit der restlichen Marinade beträufeln. Während des Marinierens mehrmals wenden, man kann auch mit einem Löffel immer wieder etwas Marinade von oben drauf träufeln, oder man rüttelt den Teller gut durch.

Nach ein paar Stunden können wir nun beginnen: Chips kleinbröseln und mit etwas Paniermehl mischen (ich hatte den Verdacht, dass nur Chips nicht so gut halten würden), in einem tiefen Teller etwas „Mehlpampe“ ;-) anrühren, also einfach einfach Mehl mit Wasser mischen. Die Pampe kann man natürlich auch noch würzen, ich habe etwas von der Sojasauce mit reingemischt.


In einer Pfanne etwas Öl erhitzen.

Die Marinade abgießen. Nun die Sticks nacheinander verarbeiten: Tofustick etwas abtropfen, die Mehlmischung „einmassieren“, direkt in den Bröseln wenden und ab damit in die Pfanne. Am besten man wendet die Sticks nur einmal, so wird die Panade richtig hart-kross. Also ca. 1-2 Minuten von der einen Seite brutzeln lassen, dann wenden und ebenfalls 1-2 Minuten braten.

Tipp: Sehr gut marinieren kann man auch in Gefrierbeuteln: Etwas Marinade in den Beutel geben, das "Mariniergut" hineingeben und die restliche Marinade daraufgeben. Den Beutel so verschließen, dass möglichst keine Luft mehr drin ist. Den Gefrierbeutel kann man so auch immer wieder etwas "massieren", damit alles gut einzieht. Garantiert ohne schmutzige Hände!

Samstag, 26. Januar 2013

Eine kleine Wochenzusammenfassung


Neben Hefeschmelz gab es diese Woche noch andere Experimente. Dienstag hatte ich nicht sonderlich viel Lust zu kochen und deshalb gab’s kurzer Hand die veganen Gemüse-Tortellini von Alnatura (Wo kaufen? z.B. bei DM!) mit einer Frühlingsrolle (leider nicht voll-vegan).

Für Leute, die solche Füllungen ohnehin gerne essen super – für Leute wie mich, die starke Käse-Tortellini-Anhänger sind (bzw. waren) keine echte Alternative. Ist nicht so, dass ich kein Gemüse mögen würde, aber diese fertigen Füllungen schmecken mir eben oft nicht (zu viel unterschiedliches Gemüse, zu trocken, zu fad, zu überwürzt, usw.). 

Würde man sowas selber machen mit z.B. nur einer Sorte Gemüse (z.B. Spinat) würde mir das bestimmt sehr gut schmecken – dazu vielleicht noch eine „leichte“ Sahne-Soße (vegan versteht sich ;D), ja das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Aber da die Tortellini-Herstellung eben nicht so leicht und schnell von der Hand geht, keine gute Alternative. Tortellini sind nämlich schon fast ein fest etabliertes Fertigprodukt. Schade, eigentlich. Vor ein paar Monaten bekam unser Vater zum Geburtstag selbstgemachte Ravioli, gekocht & angebraten – das war lecker, aber echt ein Akt. Geht bestimmt einfach, wenn man die Übung hat, aber wer hat die schon? 

Bevor das jetzt hier zu Off-Topic (wie kann man soviel über Tortellini labern?!) wird, mein Fazit für die Alnatura Tortellini: geht schnell, ist günstig & schmeckt ganz gut. Und machen ziemlich satt (ist ja Vollkorn!). ;-)


Am Mittwoch gab es besagten Hefeschmelz. Ich weiß nicht, im ersten Moment war er total lecker, aber irgendwie… vielleicht habe ich mich auch einfach überfressen (mussten natürlich 2 Teller Nudeln + reichlich Soße sein…). Hier das Bild meiner „Käse-Nudeln“:


Am Donnerstag hatte ich Lust auf was Schmackhaftes – aber bitte keine Rohkost. Also, was gibt der Kühlschrank her? Raus kam ein Stück Tofu, eine Möhre, eine Zucchini und eine halbe Paprika. Und ich hatte noch etwas Joghurt-Dip. Also, was kann man daraus machen? Jaaa! Einen Wrap! ;-)
Schmeckt aber auch alleine unglaublich lecker. Ich liebe einfach gebratenes Gemüse; die Süße der Paprika, eine etwas herbere Note von Zucchini, karamellisierte Möhren, die unterschiedlichen Texturen des Gemüses, das alles verfeinert mit Soja-Sauce… Mhmmm :-) Perfekt für mich wäre es noch mit Aubergine (statt Zucchini) und ein paar Champignons gewesen!


Gebratenes Tofu-Gemüse

½ Block Tofu
1 Möhre
1 Zucchini
½ Paprika
Soja-Sauce
Öl zum Braten

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Möhren und Zucchini in dünne Streifen, Paprika in kleine Würfelchen schneiden.

Tofu in kleine Würfel schneiden (man kann ihn sicher auch marinieren, find ich aber hier unnötig) und im heißen Fett von allen Seiten anbraten, sobald die Würfel leicht gold-braun sind, mit Sojasauce ablöschen und die Pfanne etwas schwenken (das Ganze ist eine etwas spritzige Angelegenheit also Vorsicht! Wir haben zu Hause einen Spritzschutz für die Pfanne). Noch ein paar Minuten alleine weiter Braten lassen. Dann zuerst die Möhren hinzufügen, dann Zucchini. Immer wieder schwenken. Als letztes die Paprikawürfel mit hinzugeben. Eventuell auch das Gemüse nochmal mit etwas Soja-Sauce ablöschen (muss aber nicht sein, aber ich liebe Sojasauce!). Alles solange braten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird (ich mag’s lieber weicher).


Schmeckt super alleine, als warmer Antipasti-Salat à la italienischer Vorspeisenteller oder so (mit oder ohne Tofu), als Füllung für Wraps (mit nachfolgendem Dip), oder natürlich zu Pasta. 
Oder man püriert das Ganze noch und hat eine tolle Sauce bzw. Salsa / Pesto, dann auch gerne auf Brot oder noch besser Focaccia!

Süßer Chili-Yofu-Dip (Mongos-Style)

100 g Sojajoghurt, natur (geht sogar mit Alpro, aber lieber wirklich neutraler)
Prise Salz
Prise Zucker
1-2 EL Süße Chili-Sauce
Salz, Zucker und Chili-Sauce zum Sojajoghurt geben und alles glattrühren.
Fertig! :-)

Am Freitag gab es dann nach der Schule einen Tofu-Burger auf die Schnelle. Dafür einfach Tofu in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, mit Soja-Sauce ablöschen und von beiden Seiten schön kross braten. Ab damit aufs Burgerbrötchen, mit einem schönen Salatblatt und einer Tomate und einer schönen Soße (z.B. Reste von obigem Dip mit etwas Ketchup vermischt ;D) oder einfach Mayonnaise, Ketchup, Senf was man eben mag…
Die Tofuschnitten machen sich auch gut als Snack oder einfach so auf’s Brot. Ich mag sie auf jeden Fall gerne :-) (Und ist das nicht die Hauptsache?...)

Tofuschnitten (für Burger, Brote oder zum Snacken)

Tofu
Öl
Sojasauce

In einer Pfanne Öl erhitzen. Tofu in dünne Scheiben schneiden, im heißen Öl braten. Mit Sojasauce ablöschen und von beiden Seiten kross anbraten