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Montag, 23. September 2013

Von nächtlichen Cookie-Back-Aktionen und California Rolls

Mein Heißhunger auf jegliche tollen Lebensmittel und Speisen scheint zwischen 23:00 und 24:00 Uhr jeden Tag einen neuen Höchstwert zu erreichen, vor Allem Sonntags. Ich kann es meist kaum abwarten, am nächsten Tag in den Supermarkt zu düsen und Zutaten für irgendwelche Rezepte zu kaufen, die ich auf unzähligen Blogs und Rezepteseiten entdecke. Dieses Wochenende habe ich dem täglichen Spektakel die Krone aufgesetzt:

Nach einer wahren Sushi-Orgie am Freitag bekam ich gegen Mitternacht plötzlich unglaubliche Lust auf Kuchen. Und ich hätte auch Kuchen gebacken, aber da Kekse (die fast so toll sind wie Kuchen) einfach schneller gehen und warm auch super schmecken, habe ich mich dafür entschieden ein Rezept aus meinem neuen Cookie-Buch zu backen.
So saßen wir also um halb eins nachts mit einem Blech frisch gebackener Cookies vor dem Fernseher! :-D 


Am Freitag habe ich dann auch das erste Mal California Rolls bzw. Inside-Out-Sushi (gute Anleitung dazu HIER) gemacht. Als wir neulich bei Fräulein ChiChi Sushi essen waren, haben wir uns dort die "Philly Inside Out"-Rolle bestellt. Diese war mit Avocado, Gurke, Rucola und Frischkäse gefüllt, außen war natürlich Sesam und was ich besonders tricky fand kleine Schnittlauchröllchen! Das wollte ich unbedingt nachmachen. Den Frischkäse habe ich dabei jedoch weggelassen, Rucola hatte ich leider keinen mehr bekommen und dennoch... Diese Kombination schmeckt wirklich gut, vor Allem der Schnittlauch!

Die zweite Inside-Out-Rolle habe ich mit weißem Spargel und blanchierten Frühlingszwiebeln gefüllt. Für alle die Spargel mögen, ist das ein Traum. Die Kombination schmeckt einfach so herrlich frisch, und die Frühlingszwiebeln sind knackig! Die Idee, Frühlingszwiebeln als Sushifüllung zu benutzen, kam mir... sagen wir mal... fast im Schlaf. ;-) Habe ich erwähnt, dass ich total sushi-verrückt bin?

Die dritte Rolle war mit Avocado, Spargel und Mayonnaise gefüllt. Das mit der Mayo musste ich einfach mal ausprobieren, denn ich liebe "cremiges Sushi", wie ich es so schön nenne. Also eben weiche Füllungen wie Avocado oder auch Frischkäse. Als Abwechslung war das mal ganz nett, mit der Mayo, aber ich muss sagen, dass mir der Geschmack dann doch zu dominant war. Ich liebe Sushi und diesen Geschmack sowie auch das Mundgefühl der Kombination von Sojasauce, Reis und Füllung, und ich will eigentlich nicht, dass dieser tolle Genuss durch Mayo überdeckt wird. Daher werde ich sie nicht mehr im Sushi benutzen! ;-)


Neben Sushi und Cookies gab es vorige Woche auch veganen Flammkuchen nach diesem Rezept. Da ich nicht genug Sojasahne hatte, habe ich zur Hälfte Reissahne genommen. Das hat funktioniert, aber ich denke, dass Sojasahne allein dort besser ist. Meine Familie und ich fanden es auf jeden Fall lecker! Meiner Meinung nach ist das Rezept aber auch noch ausbaufähig... was aber eher den Teig betrifft, als das Topping. Wahrscheinlich würde der Teig in einem Steinofen auch viel besser schmecken, seufz. Wie gerne hätte ich einen Steinofen! Bin ich die einzige 19-Jährige, die von Steinofen, Küchengeräten, Gewürzen und Co. schwärmt? ;-)

veganer Flammkuchen mit Räuchertofu

Sonntag, 22. September 2013

Neue Grüne Smoothie Rezepte mit Möhrengrün

Dieses Kraut hat es mir in der letzten Woche wirklich angetan. Da ich zur Zeit mit mehr oder weniger starken Magenproblemen zu kämpfen habe, bin ich mittlerweile schon fast auf Flüssignahrung umgestiegen. Das Frühstück und das Abendessen ersetze ich durch grüne Smoothies, Mittags sind es oft nur ein paar Brote.
Jedenfalls vertrage ich die grünen Smoothies wirklich gut und einen Morgen ohne grünen Smoothie will ich nicht mehr missen. Denn sie machen mich wach, satt und zufrieden ein perfekter Start in den Morgen.

Für ihre Kürbissuppe brauchte meine Mutter Möhren und ich bat sie darum, welche mit Grün zu kaufen. Das Möhrengrün ist bei so ein paar Möhrchen ja wirklich üppig (nach einer Woche täglichen Smoothies habe ich immernoch was davon im Kühlschrank!) und es scheint wirklich sehr robust zu sein. Mit einer Schere habe ich die Stängel von den Möhren befreit und dann jeweils nur die oberen, dünneren Stängel mit Blättern abgezupft und diese ungewaschen in einen Gefrierbeutel gegeben. Nach mehreren Tagen im Kühlschrank sind sie immernoch erstaunlich trocken, da ist gar nichts dran (im Gegensatz zum Feldsalat, der ja schnell zusammenfällt und auch schnell schimmelt). Wenn ich mir einen Smoothie machen will, nehme ich mir ein paar handvoll davon raus und brause es in einem Sieb kurz ab. Mich stört es nicht, falls noch was Erde oder sonstiges dran sein sollte kommt sowieso in den Mixer.

Vom Geschmack her finde ich das Möhrenkraut sehr "frisch", aber irgendwie auch etwas würziger
schwer zu beschreiben. Die Kombination mit Birne hat mir richtig, richtig gut geschmeckt.

Möhrengrün-Birnen-Smoothie

2 handvoll Möhrengrün
1 reife Birne
1 Banane
ca. 200ml Wasser
1 TL Öl
1-2 TL Agavendicksaft, zum Süßen
1 Schuss Orangensaft (alternativ etwas Zitronensaft)
(Optional: noch eine Msp. gemahlene Vanille)


Und für die, die etwas mehr in ihrem Becher haben wollen:

Möhrengrün-Smoothie mit Birne & Mango

2-3 handvoll Möhrengrün
1 handvoll Feldsalat
1 Banane
½ Mango
1 Birne
1 EL Öl
ca. 300ml Flüssigkeit, ich hatte etwa Hälfte-Hälfte Wasser und Orangensaft
1-2 TL Agavendicksaft, zum Süßen

Mittwoch, 28. August 2013

Entdeckt: Grüne Smoothies!

Vor dem Urlaub lieferte mir der UPS-Mann ein großes Paket. Darin war mein neuer Mixer! Als ich in einem Video von den Umsteigern gesehen hatte, wie sie in kürzester Zeit aus Cashews Mehl machten und aus diesem Mehl dann Cashewsahne, war ich total begeistert. Zeitgleich beschäftigte ich mich mit Rohkost und speziell grünen Smoothies. Ich war hin und weg und es dauerte nicht lange, da war das Objekt der Begierde (v. A. auf Grund der vielen guten Bewertungen) bestellt.
Einen neuen Mixer wollte ich sowieso; eine Zeit lang hatte ich einen großen Standmixer von meiner Schwester (von Phillips), aber der war mir viel zu groß und zu sperrig - konnte ich nicht gebrauchen. Nachdem ich meinen neuen Blender jetzt schon einige Male in Betrieb genommen habe, muss ich sagen, dass dieser die perfekte Größe für mich hat. Ich habe zwar das XL-Paket bestellt (und ich denke, das lohnt sich auch auf jedenfall), reicht mir die mittlere Größe für mich im Moment noch völlig aus. Der Mixer ist schön klein und findet so auch in unserer chronisch-überfüllten Küche seinen Platz, ohne dass meine Mutter einen Nervenzusammenbruch kriegt ("Gott Kind, was hast du da schon wieder bestellt!").

Auf jeden Fall wollte ich dann auch direkt mal mit den grünen Smoothies starten - und ich war begeistert. Für mich reicht die "Smoothigkeit" vom PB völlig aus. Für mein Anfängerrezept habe ich Feldsalat und eine Banane gewählt. Ich denke, man sollte höchstens 2-3 Zutaten kombinieren - das ist erstens einfacher und zweitens kann man so auch noch die Zutaten, die man vermixt hat, rausschmecken. Flüssigkeit sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall dazugeben, denn sonst wird es viel zu dick. Außerdem gebe ich noch 1 TL Öl (ich benutze Walnussöl) dazu, damit der Körper auch die fettlöslichen Vitamine (das sind übrigens die Vitamine A, D, E und K) aufnehmen kann. Zudem rundet das den Smoothie auch geschmacklich ab. :-)
Da ich mein Mixgefäß zum Mixen quasi auf den Kopf stelle, gebe ich den Feldsalat zuerst in das Gefäß, dann die Bananen.


Grüner Smoothie für Anfänger

2 handvoll Feldsalat
1 Banane
ca. 150-200 ml Wasser, bzw. soviel wie nötig
1 TL Öl
optional: 1-2 TL Agavendicksaft zum Süßen

Den Feldsalat verlesen und in den Mixer geben, die Bananen grob zerkleinern und ebenfalls dazugeben. Mit 100 ml Wasser und 1 TL Öl auffüllen und für ca. 30 Sekunden mixen. Falls es noch zu grob ist, 1 Minute pausieren und nochmal für 30 Sekunden mixen. Fertig.

Vorher - Nachher: nach 30 Sekunden mixen

Freitag, 26. Juli 2013

Schnelle Antipasti mit Frühlingszwiebeln

Als ich gestern morgen aufgestanden bin, habe ich mit meinen Eltern beim Frühstück Volle Kanne geguckt, und dort machten die Leute gerade verschiedene Antipasti. Meine Eltern waren begeistert und meinten: "Das könnten wir doch heute Abend machen!" Nun ja, meistens wird daraus dann doch nichts, aber gestern Abend haben mein Papa und ich dann wirklich in der Küche gestanden und bereiteten eines dieser Rezepte zu. Wir machten "Frühlingslauch mit getrockneten Tomaten", und das hat wirklich super geschmeckt. Total einfach und schnell gemacht, trotzdem irgendwie edel.
Ich poste das Rezept jetzt mal hier, wie ich es machen würde - und zwar mit weniger Oliven, dafür mit mehr Tomaten ;-) ich bin kein Olivenfreund. Wir hatten ein Glas getrocknete Tomaten in Öl (280g) genommen und ein Glas Oliven (155g Abtropfgewicht). Beim nächsten Mal würde ich dann aber wegen der doch sehr öligen Tomaten, weniger Olivenöl nehmen, vielleicht so 70ml.
Meine Eltern und ich haben die Menge unten zu dritt verputzt, aber mit Brot als ganze Mahlzeit, und nicht als Vorspeise. Ich kann mir das Rezept aber auch gut als "Salat" vorstellen, die Frühlingszwiebeln in mundgerechte Stücke geschnitten.

Frühlingszwiebeln mit Tomaten-Oliven-Pinienkern-Vinaigrette

2 Bund Frühlingszwiebeln (300-400 g)
100-150g Oliven
1 Glas (280 g) getrocknete Tomaten, in Öl
100 g Pinienkerne
etwa 70 ml Olivenöl
1 TL weißer Balsamico
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Die Pinienkerne ohne Öl in einer heißen Pfanne rösten, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Tomaten gut abtropfen lassen, dann Tomaten und Oliven zerkleinern. Tomaten, Oliven, Pinienkerne in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl und 1 TL weißem Balsamico gut vermischen.
Frühlingszwiebeln putzen und je nach Größe eventuell noch halbieren. In siedendem Salzwasser 2-4 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken (oder im Sieb mit reichlich kaltem Wasser).
Frühlingszwiebeln auf den Tellern anrichten und die Vinaigrette darüber geben. Mit frisch gemahlenem Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

Montag, 15. Juli 2013

Raffinierter Möhren-Rohkost-Salat

Neben unserer selbstgemachten Erdbeermarmelade gab es letzte Woche auch noch jede Menge anderer Leckereien. Ein Arbeitskollege bei meinem Nebenjob hat immer das ganze Auto voller Erdbeeren, Gurken, Tomaten oder sonstigem Obst und Gemüse (bisher alles bio!), was er netterweise immer verschenkt ;-) Letzte Woche hatte er was ganz tolles für mich: Herzgurken! Sehen einfach toll auf einem Brot aus, findet ihr nicht?


Am Montag überkam mich wie so oft in letzter Zeit mal wieder das Asia-Fieber und ich musste unbedingt etwas kochen, was den Brokkoli- und Räuchertofuresten im Kühlschrank sehr gelegen kam. Ein bisschen Currypaste, ein bisschen (oder auch ein bisschen mehr…) Erdnussbutter – herrlich.


Und wenn ich grad mal keine Lust auf Curry habe, dann will ich Sushi (am liebsten jeden Tag). Aber da ich nicht immer Lust habe, den Reis vorzubereiten und zu rollen, mache ich mir manchmal einfach einen Sushi-Salat, wenn wir normale Reisreste im Kühlschrank haben. Leider ist der Sushisalat nicht so befriedigend, was meine Sushilust betrifft, schafft jedoch wesentlich schneller Abhilfe, wenn ich mal wieder ganz schnell was Tolles zu Essen brauche.


Über das Wochenende hatten wir Besuch von meiner Tante und meinem Onkel und waren in Aachen, wo wir in einem türkischen Restaurant eingekehrt sind. Dort hatte ich einen wirklich großen und wunderbaren Teller mit gebratenem Gemüse auf Auberginenmus und noch 3 anderen Dips, Brot und Börek; allerdings beschlich mich das Gefühl, dass sich auf meinem Teller ein paar unvegetarische Sachen eingeschlichen hatten; die eindeutigen Verdächtigen hat mein Vater gegessen, beim Börek war ich mir nicht sicher (hatte erst Käse, dann später was anderes) und ich hatte hinterher ein ganz ungutes Gefühl… da wird einem sofort übel, wenn man denkt, man hätte Fleisch gegessen… Aber nun gut, da lässt sich jetzt nichts mehr dran ändern, in Zukunft muss ich besser aufpassen! Lecker war’s trotzdem, vor Allem das Auberginenmus und ein spezieller Joghurtdip mit Karottenraspeln, der ganz hervorragend gewürzt war.


Zu Hause haben wir natürlich aber auch geschlemmt. Ich habe endlich den Möhren-Birnen-Salat mit Rauchmandeln aus der Greenbox von Tim Mälzer nachgemacht (klasse Buch!), und der war wirklich edel –  einfach mal was ganz Anderes. Dazu gab es kleine, frische Pellkartoffeln mit Leinöl und lediglich etwas Salz und Pfeffer. Richtig gut!


Rohkostsalat mit Möhren, Birnen und Rauchmandeln
400 g Möhren
1-2 Birnen, je nach Größe
4 Stängel Petersilie
2 EL Rauchmandeln
2 EL Zitronensaft
2 EL Apfel- oder Birnensaft
1 EL Agavendicksaft
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Rauchmandeln grob hacken. Für das Dressing Zitronensaft, Apfel- oder Birnensaft, Agavendicksaft und Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Petersilie von den Stängeln zupfen.
Möhren schälen und mit einem Sparschäler längs in Streifen schälen, die Birnen in feine Scheiben hobeln.
Möhren und Birnen mit dem Dressing und der Petersilie vermengen. Mit Rauchmandeln bestreut servieren (vor dem Essen am besten noch einmal vermengen).

Donnerstag, 11. Juli 2013

Womit ich groß geworden bin – Mama's perfekte Erdbeermarmelade

Tja, der Titel sagt schon alles, oder? Bei uns gab es immer selbstgemachte Marmelade, und auch Gelee. Früher war ca. ¼ unseres Gartens noch ein Obst- und Gemüsebeet  und das fand ich toll. Wir hatten einfach alles im Garten: Rhabarber, rote und schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, gelbe und rote Tomaten, Fleischtomaten, Gurken, Zucchini, Kartoffeln, rotes Basilikum (!) und natürlich diverse andere gängige Kräuter, Zitronenmelisse, Waldmeister, und was weiß ich, was wir sonst noch hatten. Ganz besonders stolz war ich aber natürlich immer auf MEINE Erdbeeren. Ich habe sie gehegt und gepflegt, immer neues Stroh hingelegt, mich über jede neue Blüte gefreut und dann schließlich irgendwann alle gepflückt. Das war extrem toll, so als kleines Kind.
Aber natürlich hat meine Mama nicht von den paar Beeren soviel Marmelade gekocht. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich würde meine Heimat, das Rheinische Land, als Erdbeerland bezeichnen. Denn so ist es. In den Geschäften, auch in den Discountern, werden die Erdbeeren von hier verkauft, man kann sie direkt beim Bauern im Hofladen oder an den zahlreichen Ständen, die überall an den Straßenrändern aufgebaut sind, kaufen, oder man geht eben selber pflücken. Dann hieß es damals: Gartenschuhe an, Kappe oder Hut auf, die größten Schüsseln ausgekramt, die wir hatten, und ab auf's Erdbeerfeld. Aber umso älter man wird, umso weniger Lust hat man da drauf. :-D Immerhin wird die Distanz zu den Erdbeeren ja auch immer größer ;-) Aber an dieser Stelle muss ich den ganzen Saisonarbeitern echt großen Respekt zollen: das ist ein Knochenjob, wirklich hart, aber er macht so viele Menschen hier glücklich – Danke!

Lieblingsbild! ♥

Erdbeer-Marmelade zu kochen ist echt simpel und eigentlich schon fast zu einfach, um das Rezept hier reinzustellen. Aber doch esse ich immer wieder (selbstgemachte) Erdbeermarmelade, die einfach nicht an die von meiner Mama rankommt. Liegt's an den Erdbeeren? Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall haben wir diese Woche wieder Marmelade gekocht. Und weil's so schön war, hier in vielen tollen Bildern, wie meine Mama Marmelade kocht! Erdbeeren muss man doch irgendwie zelebrieren, oder? ;-)


Mama's perfekte Erdbeermarmelade

Was ihr braucht:

1000-1100g Erdbeeren, ohne Grün (ein bisschen mehr ist immer besser, sagt Mama)
1 kg Gelierzucker
1 Päckchen Zitronensäure
einige Marmeladengläser

Die Marmeladengläser und -deckel spülen und mit klarem Wasser abwaschen (keine Spülireste in den Gläsern!!!). Zur Seite stellen.
Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen. Erdbeeren abwiegen, aber meistens passt das schon.
Die Erdbeeren in einem hohen Topf mit dem Stabmixer fein pürieren und dann die Herdplatte anmachen. Gelierzucker und Zitronensäure dazu geben und gut rühren, bis sich alles aufgelöst hat. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Ab und zu muss man vielleicht den Topf hochheben oder von der Platte nehmen, da es sehr spritzen kann; wer einen sehr hohen Topf hat, muss da aber nichts befürchten.
Die Marmelade soll 4 Minuten sprudelnd kochen, danach nimmt man sie von der Hitze. Mit einem Löffel den Schaum abnehmen und in eine Schüssel geben. Dann die Marmelade in die Gläser füllen und noch heiß (aber Vorsicht, nicht jeder ist so hardcore wie meine Mama... siehe Foto!) verschließen. 
Fertig.







Mittwoch, 3. Juli 2013

AVOCADO LOVE - Veggie-Burger sind auf keinen Fall langweilig

Leider habe ich meinen Blog in letzter Zeit etwas vernachlässigt... Ich dachte, sobald ich frei habe, starte ich hier voll durch, aber genau das Gegenteil war der Fall: während meiner Klausurphasen und Schulzeit habe ich das Kochen und Backen und Gestalten des Blogs genutzt, um mich abzulenken und zu entspannen. Natürlich ist so ein Blog aber auch Arbeit ;-)
Als jetzt alles vorbei war, hing ich erstmal ein wenig durch... einfach faulenzen und nichts tun (muss auch mal sein). Aber ich glaube, dass habe ich so langsam überwunden, denn mir wird langweilig :-)
Zudem war meine Ernährung in den letzten Wochen eher einseitig und bestand im Wesentlichen aus Avocado, Avocado, Avocado. :-D
Ne aber ernsthaft, wenn mich nicht mal wieder der Sushi-Wahn gepackt hatte, aß ich meistens Vollkorntoast mit Hüttenkäse (jaa... meine große unvegane Liebe) und einer halben Avocado, Dill und manchmal Radieschen. Und die andere Hälfte hab ich dann meistens einfach so, mit etwas Salz, gelöffelt.

Meine Avocado-Sucht nimmt zur Zeit kein Ende und so habe ich am Montag endlich diesen Burger ausprobiert, der stand schon ewig auf meiner Liste. Und was soll ich sagen? Er war genial.
Ich muss wirklich sagen, dass ich bisher jeden vegetarischen / veganen Burger mit vollem Genuss gegessen habe und für mich steht mittlerweile eines fest: Ich bin mit meinen Alternativen viel glücklicher, als mit den normalen "Fleisch-Burgern". DENN: Veggie-Burger bieten eine unglaubliche Vielfalt, und es macht auch Spaß, immer neue Sachen als Burgerpatty neu zu entdecken und zu kombinieren. Da ich mir den Käse auf Burgern abgewöhnt habe, ist der Geschmack einfach noch viel toller. Denn Käse überdeckt einfach viel, genau wie auf Pizza, und das ist schade. 
Dieser Burger war gerade zu eine Geschmacksexplosion im Mund. Ich hab das Rezept aber nicht 1:1 übernommen... Die Burgersauce habe ich etwas modifiziert und die Auberginenscheiben habe ich so angebraten, wie wir es auch immer auf dem Grill machen: vorher mit reichlich Olivenöl (wir hatten tolles Olivenöl von einer Bekannten aus Italien) und Kräutersalz bestrichen. Das macht den Burger später so richtig würzig!

Im Fokus: Avocado und Aubergine - ein Traum :-)


Tomaten-Auberginen-Avocado-Burger

4 Burgerbrötchen
1-2 große Tomaten
1 Aubergine
1-2 Avocados
1 Zwiebel oder Röstzwiebeln
eine (kleine) Tasse voll Olivenöl, etwa 100 ml
grobes Kräutersalz
Öl, neutrales, zum Braten

6 EL Mayonnaise
4 EL Joghurt
2 EL Salsasauce, oder Zigenuersauce o.Ä.
1 TL Tomatenmark
ein paar Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Zucker
 

Die Aubergine in Scheiben schneiden und auf einer großen Platte oder Teller ausbreiten. Das Olivenöl mit ein paar TL Kräutersalz mischen und die Marinade mit einem Pinsel auf die Auberginen schneiden streichen. Kurz einziehen lassen, Scheiben wenden und von der anderen Seite ebenfalls bestreichen.

Die Tomaten längst in große Scheiben schneiden, einige Salatblätter abzupfen und waschen. Das Fruchtfleisch aus der Avocado lösen und entweder eine Hälfte pro Burger nehmen, oder die Hälften jeweils noch mal halbieren. Die Zwiebel in Scheiben schneiden, alternativ kann man auch Röstzwiebeln nehmen. Alles auf einem Teller parat halten und beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Burgersauce miteinander verrühren und mit Salz, etwas Pfeffer und evtl. mit etwas Zucker abschmecken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten gut anbraten, bis sie schön weich sind. Eventuell zwischendurch etwas Öl nachgießen.

Die Brötchen halbieren, und im Ganzen in der Mikrowelle ca. 30 Sekunden erwärmen, so werden sie schön weich und elastisch. Man kann sie auch im Ofen kurz knusprig machen, aber für ein richtiges Burgerfeeling muss es bei mir weich sein :-)

Beide Brötchenhälften mit der Sauce bestreichen, dann von unten nach oben etwas Salat, 2 Auberginenscheiben (je nach Größe), Avocado, eine Tomatenscheibe, ein paar Zwiebelringe (oder Röstzwiebeln) auf den Burger schichten. Zum Abschluss noch ein bisschen Sauce über den Belag verteilen, die andere Brötchenhälfte aufsetzen und den Burger etwas zusammendrücken. Bei Bedarf mit Zahnstochern fixieren.

Dienstag, 11. Juni 2013

Tomaten-Kokos-Suppe

Ich habe eine Schreibblockade... also heute ohne viele Worte, ein Rezept, dass schon lange in meinem Kochbuch ist und heute endlich mal wieder nachgekocht wurde. Ich liebe den Geschmack von roter Currypaste und zur Zeit habe ich einfach Bock auf Suppen!

Uuuuuuuund, ich hab mein Abitur bestanden!!! :-)


Tomaten-Kokos-Suppe
für 4-6 Personen

Öl
2 Zwiebeln
1 EL Currypaste, rote
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, ca. 6 cm
800 ml Kokosmilch
800-1000 g Tomaten, passierte, bzw. 2 Packungen (auf die 200g kommts nicht an)
ca. 800 ml Gemüsebrühe (mehr oder weniger, nach Geschmack...)
½-1  Limette, Schale und Saft
1 Pck. Mungobohnenkeimlinge
1-2 Pck. Champignons
ca. 10 kleine Tomaten, halbiert - oder geschälte Dosentomaten, kleine
Sojasauce
Koriandergrün (zur Garnierung)
Palmzucker (oder brauner Zucker)

Den Knoblauch, den Ingwer und die Zwiebeln möglichst klein schneiden. Pilze in mundgerechte Stücke schneiden.

Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und Currypaste in Öl anbraten. Pilze hinzugeben. Mit der Kokosmilch und den passierten Tomaten ablöschen, kurz aufkochen lassen und dann die Gemüsebrühe hinzufügen. Dann die Mungobohnenkeimlinge hinzugeben und die Suppe köcheln lassen.
Mit der Sojasauce, dem Zucker und Limettensaft sowie Limettenschale abschmecken. Am Ende die Tomaten hinzugeben. Vor dem Servieren mit Koriander bestreuen.

Man kann natürlich Gemüse nach Wahl zu dieser Suppe hinzufügen, ich mag aber am liebsten Champignons in dieser Suppe!