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Montag, 26. August 2013

Super Schokokuchen & mein veganer Streifzug in Holland

Soso, lang nichts mehr gepostet hier. Dabei kommt es mir gar nicht so lang vor. Denn ich bange immer noch um meinen Studienplatz für Pharmazie – ich bekomme erst im September Bescheid!

Ich war jedenfalls froh, dass mein Freund und ich dann doch noch in Urlaub gefahren sind. Eine Woche nach Holland. Einfach ans Meer und alles Nervenaufreibende zu Hause lassen. Hat auch funktioniert!

Vor dem Urlaub aber musste ich noch ein Rezept testen, denn ich hatte meiner Schwester zum Geburtstag eine tolle Guglhupfform besorgt und wollte ihr gleich eine selbstgemachte Backmischung dabei legen. Da ich aber selber noch nie einen Guglhupf gebacken habe (Warum ist mir schleierhaft – ich bin jetzt schon verliebt und brauche unbedingt auch so tolle Formen!!!), und ich nicht wusste, wieviel Teig ich dafür brauche, habe ich die alte, verstaubte Guglhupfform meiner Mutter (die glaube ich sogar von meiner Oma ist!) rausgekramt und habe darin diesen Schokoladenkuchen testgebacken. Und er war einfach phänomenal. Total saftig. Genau das, was ich mir unter einem guten Schokoladenkuchen vorstelle. Ich hatte die 1 ½ fache Menge genommen, aber um eine 2,5 Liter Guglhupfform auszufüllen, würde ich die doppelte Menge nehmen (habe ich auch für die Backmischung gemacht). Das Rezept habe ich übrigens auch noch auf anderen Seiten  (bzw. hier) gefunden (Suchbegriff: „best vegan chocolate cake ever“). ;-)
Bei der Zuckermenge kann man natürlich selbst entscheiden. Ich nehme meistens dann doch deutlich weniger als in den amerikanischen Rezepten angegeben, aber durchaus mehr als z.B. C von Totallyveg!. Auch mische ich mittlerweile bei fast allen Rezepten braunen Rohrohrzucker mit meinem selbstgemachten, weißen Vanillezucker. Das sieht auch bei der selbstgemachten Backmischung total super aus! Ich Trottel habe nur leider verpasst ein Foto von der Backmischung zu machen – und dabei war sie sooo schön! Hatte extra dazu ein großes Einmachglas (mit diesen Bügelverschlüssen) gekauft, die einzelnen Zutaten reingeschichtet, verschlossen und dann mit braun-weiß gepunktetem Geschenkband verziert. An den Bügel habe ich dann die Backanweisung gehangen. Ein wirklich tolles Geschenk, wie ich finde. Liebevoll selbstgemacht.

Zum Glück hab ich ein Bild vom Kuchen! :)


Im Urlaub durfte ich feststellen, dass die Niederlande sehr veganfreundlich ist. Neben Vanille, Schoko- & Karamellvla von Alpro, habe ich in den örtlichen Supermärkten (Attent & Emté) vegane Haselnusscreme und jede Menge verschiedener, veganer Kekse (unter Anderem in der typischen Butterkeksform) zu Discountpreisen gefunden. Das Glas Haselnusscreme zwischen 1-2€, die Butterkekse glaube ich um die 50 Cent. Natürlich habe ich mich gleich mal mit ein paar Packungen eingedeckt.
Ich denke, wenn man nah an der Grenze wohnt, lohnt sich ein "Shoppingausflug" in die Niederlande. Sowas lässt sich natürlich gut mit einem Tagestrip verbinden, da in den Niederlanden viele Supermärkte auch sonntags aufhaben! Auch habe ich schon öfter gehört, dass man dort wohl ebenfalls ganz gut & günstig Backzutaten und –zubehör bekommt.


Wir hatten einen kleinen Bungalow auf einem Campingplatz direkt am Meer gebucht. Ich hatte viele Lebensmittel mitgenommen, vor Allem viele Basics und einfache Sachen, um auch im Urlaub möglichst vegan zu leben. Hier eine kleine Liste, was ich so mitgenommen habe:

- Nudeln und Reis
- Tomatensauce mit gegrilltem Gemüse
- Salz, Pfeffer, Tomatenmark
- Essig & Olivenöl
- einen Messbecher
- Sojamilch und Pflanzensahne zum Kochen
- veganer Aufschnitt
- Margarine (Deli)
- Schwarzbrot
- Marmelade, Erdnussbutter, Schokoaufstrich, Agavendicksaft
- Kakaopulver
- etwas Zucker, Mehl & Backpulver
- getrocknete Tomaten und Pinienkerne für mein momentanes Lieblingsgericht
- Bananen, eine Gurke und kleine Tomaten
- und eine Fertigmischung für veganen Kaiserschmarrn (man musste einfach nur Sojamilch hinzugießen, war lecker!)

lecker!


Wir haben auch dementsprechend einfach gegessen: Nudeln mit Tomatensoße, Antipasti, Salat, einmal hatten wir eine leckere Reispfanne mit Zucchini und Paprika, und natürlich die leckere Frühlingszwiebel-Antipasti. Und jeden Abend haben wir dann einen leckeren, veganen Kakao getrunken.
Meistens hatten wir etwas zu viel gekocht; zum Glück hatte ich ein paar Frischhalteboxen dabei – so konnten wir die Reste am nächsten Tag gut unterwegs mitnehmen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Meine Woche in Bildern

Was das Schreiben anbelangt bin ich zur Zeit etwas unkreativ, dafür aber nicht beim Basteln ;-)
Daher hier meine Woche in Bildern... meine Schwester und ihr Freund machen die 30-Tage-Challenge by Attila Hildmann und als ich letzte Woche bei ihr war, haben wir ein bisschen daraus probiert. :-)

Kürbispommes und Kartoffelspalten mit Avocado-Koriander-Dip und Kräuterquark



Penne mit Limetten-Basilikum-Pesto by Attila mit gebratenem Spargel und frischem Schnittlauch
Ein bisschen Experimentieren... Nudeln mit Sauce a la Carbonara mit Räuchertofu
Am Samstag waren wir noch auf einer Feier eingeladen, wofür ich vegetarischen Nachosalat, Currybrot und einen Chilidip gemacht habe. Das ganze geht natürlich auch vegan und bei Gelegenheit post ich natürlich die Rezepte, nur leider hatte ich wenig Zeit, das tolle Brot zu fotografieren... und ohne tolles Foto kein Rezept! Hier nur ein kleiner Schnappschuss des Brotes vor dem Backen ;-)
Ich denke, es hat geschmeckt, denn es war ratz-fatz weg... :-)


Samstag, 16. Februar 2013

Well Being – Veganes vietnamesisches Restaurant in Köln

Ohja, wir haben tatsächlich ein veganes Restaurant gefunden. Anlässlich des Valentinstages, den ich auf Grund meiner Vorabiklausur leider nicht genießen konnte, wollten wir uns dann am Freitag mal wieder etwas gönnen. Mein Freund (!!!) hatte ein paar Restaurants ausgesucht und ich entschied mich dann recht schnell auf Grund der guten Kritiken für das Well Being.

Das Restaurant
Die Lage am Rudolfplatz ist super; gut zu erreichen, ob zu Fuß oder mit der Bahn. Das Restaurant an sich ist recht klein, man fühlt sich aber nicht beengt. Die Wände sind in hellgelb bzw. lindgrün gestrichen, überall stehen sehr grüne Pflanzen und immer wieder ein paar pinke (sehr hübsch!) Akzente wie Blumen etc. Für mich sah alles gepflegt aus, für den ein oder anderen Schicki-Micki-Snob wahrscheinlich zu "studentenhaft". ;-)
Achja, und die Toiletten waren OK. Etwas kalt (Fenster war offen), aber durchaus akzeptabel ordentlich. Schön aufgemacht war das Waschbecken mit Blumen und Gräsern und es roch auf Grund der Räucherstäbchen auch sehr angenehm! :-)

Speisekarte
Die Speisekarte (gibt’s auch online!) ist sehr asiatisch-vietnamesisch. Klar, es gibt viele Gerichte, die sich sehr ähneln, aber ich habe bisher kaum ein Restaurant entdeckt, wo dies nicht der Fall ist. Dabei finde ich die Vorspeisenkarte fast besser als die Hauptspeisenkarte, ich weiß nicht… irgendwie einfach mehr Auswahl. Wir wurden sofort bedient, als wir uns hinsetzten, und Getränke wie auch Essen kamen sehr schnell! Also nichts zu meckern… ;-)
Es gibt auch Desserts wie gebackene Bananen, Eis – viel mit Früchten. Die Dessert-Karte war nicht online, umso mehr freute ich mich, dass es sie gab!
Für mich punktet vor Allem die Getränkekarte. Keine alkoholischen Getränke (aber z.B. alkoholfreies Bier – für die Männer, ne), dafür super leckere Bio-Limonaden. Bewertung kommt gleich!

Das Essen
Als Vorspeise teilten wir uns die Sommerrollen mit Erdnussdip, mein Freund hatte sich als Hauptgang das Bami Goreng bestellt, ich das Mango Curry – beides mit Tofu (wobei mein Freund sich geärgert hat, das Fake-Fleisch nicht probiert zu haben).

Sommerrollen: total lecker, eben Sommerrollen! Aber besser als die meiner Schwester waren sie jetzt auch nicht :-P Den Erdnussdip fand ich ganz interessant: er war flüssig und doch cremig, nicht so eine typische Saté-Erdnusssoße. Habe versucht, zu erschmecken, was wohl drin war. Irgendwie süßlich, ein bisschen säuerlich (Essig?), salzig, erdnussig. Habe heute ein Rezept gefunden mit Erdnussbutter, Sojasauce und Hoisinsauce (Hauptbestandteile:  fermentierte rote Sojabohnen, Zucker, Weizenmehl, Knoblauch, Essig und Chilis, Salz und Sesamöl) – könnte hinkommen, oder? ;-)

Bami-Goreng: Gebratene Nudeln, nicht zu fettig, mit viel Gemüse und Tofu. Pluspunkte: mein Lieblingsgemüse! Karotten und Brokkoli :-D die anderen habe ich vergessen. Aber richtig schön gebraten, nicht zu matschig, noch knackig und immer noch viel Eigengeschmack!

Mango-Curry: mit frischer Mango und Ananas, Kokosmilch, Erdnuss, Zitronengras. Hatte es mir etwas anders vorgestellt, denn es kam eine recht dicke und mächtige (aber trotzdem leckere) Mango-Ananas-Soße. Für meinen Geschmack etwas zu viel Soße; außerdem hätte ich eine Kokos-Zitronengras-Curry-Soße nur mit Fruchtstückchen (nicht püriert) wohl besser gefunden – so in etwa hatte ich mir das auch vorgestellt. Ich bin dennoch objektiv genug, um das Essen ordentlich zu bewerten – denn lecker war’s, ich mag nur eben nicht soooooviel Frucht in meiner Soße! ;-)

Mein Curry leider etwas unscharf :-( Und ja, SORRY, du bist schon wieder drauf! :-*

Die Getränke: Afri-Cola – für mich die weltbeste Cola!, alkoholfreies Weizen für den Mann, später noch eine Bio-Limonade, und zwar die NOW – RED BERRY! Die war lecker! Wir hatten sie auch schon mal im Basic gesehen, da gibt’s die in allen Ausführungen und in Kästen zu kaufen. Ich liebe rote Limonaden, das sind für mich einfach die besten, leckersten, aromatischsten… Schmacht! ;-) Trotzdem kommt sie für mich nicht an die Fritz-Limo Kirsche-Holunder heran, die ist einfach noch leckerer! Aber sie macht Platz 2 in meinem Limo-Rating, und ich mag eigentlich nicht so gerne Limo – bin da seeeeeeeeehr wählerisch und anspruchsvoll.

Dessert: Wie schon gesagt, ich freute mich total, dass doch Desserts vorhanden waren. Hätte mich auch eigentlich gewundert, wenn nicht. Mein Freund wollte Schokoladen-Eis, ich – wenn überhaupt – nur Vanille. Tja, das Schokoladeneis war dann aus und so gab’s dann zwangsweise Vanille (hahaha :-P). Und es hat sich sowas von gelohnt! Ihr müsst wissen, ich mag eigentlich kein Eis. OK, was heißt nicht mögen, aber ich mach mir einfach nichts draus. Aber dieses Eis war sowas von lecker – ich wette, das war echte Vanille! Das Eis war so cremig und luftig, der Geschmack so fein vanillig und nicht zu süß, das zerging einem auf der Zunge… Herrlich! Ewig nicht mehr so ein gutes Eis gegessen!
Für meinen Freund war das Highlight der stinknormale (?!), schwarze Kaffee. Er meinte, er hätte schon lang nicht mehr so einen guten Kaffee getrunken. Den ganzen Abend schwärmte er davon. Aber okay, wenn er gut war, gönn‘ ich es ihm natürlich – ich mag keinen Kaffee ;-)

Auch die anderen Gerichte sahen alle sehr lecker aus. So hatten die Gäste an den Nachbartischen z.B. verschiedene Suppen und Frühlingsrollen, wie ich sie noch nie gesehen hatte! Frisch frittiert zogen sie sofort unsere Blicke auf sich und wir bedauerten wohl beide, nicht die Frühlingsrollen bestellt zu haben! Gibt's was besseres als frittierte Sachen?!

Fazit
Für jeden, der gerne asiatisch isst, auf jeden Fall zu empfehlen. Die Zutaten kamen mir alle recht frisch vor. Es hat auch überhaupt nicht künstlich geschmeckt und es war auch nicht zu fettig, wie es leider in viel zu vielen asiatischen (vorzüglich chinesichen) Restaurants der Fall ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier wirklich gut – teuer ist es auf keinen Fall und die Portionen sind recht üppig. Für mich leider zuviel, ich kann einfach nicht so große Portionen essen. Dann lieber viele kleine Sachen (Vorspeisen yeaaah) beim nächsten Mal – oder ich frage, ob ich eventuell eine halbe Portion haben könnte :-)

Sonntag, 20. Januar 2013

Bio einkaufen und vegan essen – zentral in Köln

Gestern ging es ab in die Stadt. Zuerst gingen wir zu Signor Verde (direkt am Bahnhof Köln Süd) etwas essen und trinken. Es gab richtig leckere Baguettes, knusprig getoastet und sogar mit Käse! ;-)


Das eine Baguette war das „Cheesy“ mit Salat, Sprossen, etwas Gemüse und Käse, das andere nannte sich „Caprese“ mit mediterranem tomatigem Pesto und einem Mozzarella-Käse. Und ich muss ehrlich sagen, letzteres war richtig gut. Der Käse war richtig schön geschmolzen und totaaaaaaal lecker! Unglaublich! Da hätte ich mich reinsetzen können… :-) 


Dazu gab es Chai Latte und einen Soja Macchiato, später noch eine heiße Schokolade mit einem Stück Rüblikuchen (super lecker, mit Zitronenguss, hehe). Das war wirklich lecker und auch mein Freund fand es ziemlich gut – check!


Eigentlich wollte ich noch zu Goldene Zeiten, einem veganen Supermärktchen, aber der hatte leider schon um 18 Uhr geschlossen. :-( Also ging es „nur“ zum Basic Biosupermarkt (direkt am Zülpicher Platz).
Ich war wirklich überrascht, wie groß der Laden war und was für eine tolle Auswahl er hatte. Ein ganzes Kühlregal voll mit veganen bzw. vegetarischen Alternativen von Yofu über Veggie-Wurst bis hin zu etlichen Fertigprodukten wie Bratlinge und sowas. Im Kühlregal stand sogar eine „Sauerrrahmalternative“ (muss ich nochmal nach schauen!). Daneben ein Regal mit verschiedenen pflanzlichen Drinks und Sahne-Alternativen. Es waren unter anderem Oatly, Soyatoo, CreSoy, Sojade und Provamel vertreten und etliche Marken, von denen ich noch gar nichts gelesen hatte.
Ich habe ein bisschen gestöbert und habe sogar vegane Mayonnaise und Remoulade gefunden, es gab natürlich auch eine ganzen Gang nur mit Aufstrichen, aber da bin ich bisher noch nicht so begeistert von. Ich habe mir also eine kleine Auswahl mit nach Hause genommen, und obwohl ich schon von vielen gelesen habe, dass der Heirler „Frischkäse“ echt nicht toll sein, wollte ich ihn doch wenigstens mal selber testen. Hier meine Auswahl und ein paar davon wurden natürlich auch direkt getestet.


- Provamel Yofu Natur (4x125g) für 1,49€
- Sojade Yofu Natur (125g) für 0,69€ - sehr neutral, aber schmeckt halt nach Soja. Aber eignet sich gut für herzhafte Sachen oder Dips
- Sojade Yofu Pfirsich-Mango (125g) für 0,79€ - richtig lecker, frisch & natürlich, überhaupt kein Soja-Geschmack
- Heirler wie Frischkäse für 2,09€ - naja, mit ganz viel Salz und Sprossen oder Gurken ist’s ok, aber ansonsten… nä!
- Heirler wie feine Lyoner für 2,49€ - dazu musste ich mich erst durchringen, aber zum Glück habe ich die Packung mitgenommen! Richtig lecker und riecht zwar nach Tomate, schmeckt aber echt wie Lyoner ohne dabei so schmierig oder glitschig zu sein, wie normale Fleischwurst. In der 100g Packung sind etwa 12 dünne (juhu!) Scheiben drin, von daher kommt es vom Preis her etwa auf's gleiche hinaus, als würde man normale Fleischwurst an der Theke kaufen.
- Natumi CreSoy aufschlagbar (200ml) für 0,99€
- Oatly Hafer Cuisine (250ml) für 1,19€
- und ein paar Sprossen und Keimlinge, aber von REWE