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Donnerstag, 5. September 2013

It's all about ... Pfirsiche!

Jüngst durfte auch ich die positive Seite von sozialen Netzwerken am eigenen Leibe spüren. Durch eine Facebookgruppe bin ich auf ein Angebot ein paar sehr netter Menschen gestoßen, die die Pfirsiche ihres Baumes verschenkten –  und so kam es, dass in unserer Küche auf einmal ca. 10 Kilo Pfirsiche standen.
Ich freute mich wirklich sehr über das großzügige Angebot, denn früher kriegten wir zwar auch von ein paar Bekannten Pfirsiche, aber die haben inzwischen alle ihre Bäume raus gerissen, sodass es dieses Jahr keine gab. Meine Schwester wollte auch ein paar haben –  also nahmen wir den ganzen Sonntag die Küche in Beschlag und kochten Marmelade und Chutney!

Am Freitag hatte ich bereits Pflaumen-Chutney (das Rezept allerdings mit nur 150ml Balsamico) gekocht, das war echt lecker. Für die Pfirsiche hatte ich mir dieses Chutney-Rezept (mit Agavendicksaft statt Honig) rausgesucht, muss allerdings sagen, dass ich davon etwas enttäuscht war. Der Pfirsichgeschmack wurde einfach zu sehr überdeckt, es schmeckt zwar fruchtig und ist auch lecker (wenn auch nicht so lecker wie das Pflaumen-Chutney), aber halt irgendwie nicht nach Pfirsichen!
Das waren die beiden ersten Chutneys, die ich gekocht habe. Ich denke, festeres Obst und Gemüse eignet sich dafür besser. Die Pfirsiche zum Beispiel haben noch seeeehr viel Flüssigkeit abgegeben, und so mussten wir nach fast 1 ½ Stunden Kochzeit aufgeben (weil es einfach nicht eindickte) und haben mit Guarkernmehl nachgeholfen. Beim Pflaumen-Chutney war das überhaupt kein Problem, obwohl die Pflaumen natürlich auch noch Flüssigkeit abgegeben haben.

Pfirsich-Chutney vor und nach dem Kochen!
... und wozu isst man Chutney jetzt?

Tja, das habe ich mich auch gefragt. Mango-Chutney eignet sich zum Beispiel gut für asiatische süß-sauer Gerichte. Für herzhaftere Chutneys empfehlen viele Leute Fleisch oder Käse. Hmpf, ist jetzt alles nicht so vegan. Aber letzten Endes entscheidet der Geschmack, und da es im Grunde auch nur ein etwas aufwändigerer Dip ist, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich kann es mir zum Beispiel gut für Salatdressings vorstellen. Oder etwas verdünnt für Sommerrollen (nachdem mir die fertiggekaufte Hoisin-Sauce ÜBERHAUPT NICHT geschmeckt hat, ja da stell ich mir das sehr gut vor!). Zu Brot passt es sowieso. Vielleicht auch als Dip für ausgebackenes Gemüse, Tofuspieße, Rohkost... Als Dip für jegliches Grillgut, sei es jetzt vegan oder nicht. Ihr seht also: kein Grund zum Verzweifeln. ;-)


Nun zur Marmelade. Die Pfirsiche waren eher klein, die Schale recht fest. Wir haben die Pfirsiche dann gehäutet. Die Haut lässt sich ganz einfach abziehen, wenn man die Pfirsiche in einer Schüssel mit heißem Wasser überbrüht, und sie darin auch etwas schwimmen lässt. Wenn man viele Pfirsiche verarbeiten muss, empfiehlt es sich außerdem, eine Schüssel mit Zitronensaft und kaltem Wasser bereitzustellen, in die man dann die fertig enthäuteten Pfirsiche tut. So werden sie nicht braun.
Wir haben normale Marmelade mit 1:1 Gelierzucker gekocht und ein raffiniertes Rezept mit Vanille, Thymian und 2:1 Gelierzucker. Das ist wirklich edel und ich freue mich schon darauf, mit dieser Marmelade einen Kuchen einzustreichen, denn sie ist einfach total himmlisch! ;-)


Raffinierte Pfirsichmarmelade mit Thymian und Vanille
(Rezept von Chefkoch.de)

1 kg Pfirsiche, entsteint (und ggf. enthäutet)
1 Vanilleschote
Saft von einer Zitrone oder ein Päckchen Zitronensäure
3 Zweige Thymian (nur die Blättchen, nicht die Äste)
1 Paket (500g) Gelierzucker 2:1

Die Pfirsiche kleinschneiden und mit Zitronensaft, Vanille und Thymian in einem großen Topf fein pürieren. Den Gelierzucker unterrühren und die Marmelade nach Packungsanweis


Von den restlichen Pfirsichen habe ich noch Pfirsichkompott eingekocht und einen Pfirsichlikör angesetzt. Ich hoffe er wird was dann poste ich das Rezept :-) Er riecht und schmeckt (upps) auf jeden Fall jetzt schon sehr aromatisch, hätte ich nicht gedacht. Und er ist sowas von rot geworden!

Und hier noch ein Nachtrag: Ein Bild von der wunderschönen Backmischung!

Dienstag, 5. März 2013

Fiesta! – Part I

Ipanema! Lieblingscocktail... ;-)
Nach dem ganzen Klausurstress in den letzten Wochen kann ich nun schon die Tage abzählen, bis endlich Schluss ist – mit der Schule. Zwischendrin hatte ich entweder keine Lust oder keine Zeit, großartig zu kochen oder ein bisschen für den Blog zu schreiben.
Jetzt wollte ich mich mal wieder richtig austoben und hatte auch schon längere Zeit einen schönen Mottoabend geplant. Da mein Freund total auf Aioli und den ganzen Kram steht, dachte ich an spanische / mexikanische Küche. Ich tüftelte also wie jeck herum und irgendwann stand mein Menüplan in etwa, wobei mangels Zeit- und Ofenmanagement so einiges wieder gestrichen werden musste … ;-)

Letztendlich gab es ein kleines Chili sin Carne, gefüllte Pilze und Datteln, ein Peperoni-Ciabatta (Rewe), ein paar (leider nicht sooo gelungene) „Hackbällchen“, Süßkartoffelchips, eine Honigmelonen-Paprika-Salsa, Guacamole sowie Aioli und dazu noch ein paar Nachos :-)
Aus Ermangelung an Speck für die Datteln, bin ich dem genialen Einfall meines Freundes gefolgt und habe sie mit RAUCHMANDELN gefüllt – einfach genial. Und hat auch super geschmeckt; die Mandeln geben wie der Speck sonst das gewisse Extra, wenn gleich ich zugeben muss, dass die unvegetarische Variante natürlich auch sehr lecker ist.
Die Salsa war für mich der absolute Hit, ich habe sie aus Tim Mälzer’s Greenbox, etwas abgewandelt. Das Rezept war ursprünglich mit Mango, aber da ich noch eine Honigmelone zu verwerten hatte, musste eben die dran glauben. Die Salsa kam dann in die Pilze und ich war mir erst nicht sicher, ob das passen würde, aber es hat richtig gut geschmeckt. Es war ein herrlicher Kontrast zwischen den herzhaften Pilzen und der frischen Salsa. Oben drauf gab es etwas geriebenen Käse und das Ganze kam dann ca. 20 Minuten in den Backofen. Die Salsa passt aber auch herrlich zu Brot oder zum Dippen von was auch immer man dippen möchte :-)

Tischlein deck dich! Isset nich schön?

Honigmelonen-Paprika-Salsa

1 rote Paprika (oder gemischt)
¼ Honigmelone
1 kleine, rote Zwiebel (ich hab‘ sie weggelassen)
1 kleine, rote Chilischote (falls erwünscht)
1-2 EL frisch gehackten Koriander
1 Limette
2-3 EL Olivenöl
Salz
1 TL Zucker

Paprika und Honigmelone entkernen, das Fruchtfleisch der Melone von der Schale lösen und alles möglichst klein würfeln. Je nach Bedarf Zwiebel und Chilischote ebenfalls fein würfeln. Etwas Koriander hacken und untermengen. Mit dem Saft von einer Limette und 2-3 EL Olivenöl verrühren, mit Salz und 1 TL Zucker würzen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Neben der Super-Salsa hat mich die Aioli auch ziemlich weggehauen. Ich wollte nun endlich mal vegane Mayonnaise selber machen und wollte dann die Hälfte zur Aioli abwandeln. Ich war wirklich so verblüfft, wie einfach es ist. Ich hatte zwar schon einige Rezepte gesehen bzw. gelesen, aber das… hätte ich nicht erwartet. Innerhalb weniger Sekunden war meine Mayonnaise richtig fest. Unglaublich. So einfach. Ich werde nie wieder Mayonnaise kaufen! Und sie schmeckt SO gut. Ich als totale Pommes-mit-Mayo-Fanatikerin hab schon so einige Mayonnaisen gegessen und ich finde sie schmeckt auf Grund ihrer Süße in etwa wie diese Industriemayonnaisen. Aber guuuut! Und den Unterschied würde bestimmt keiner merken…

Sie ist allerdings etwas sehr fest geworden. Da ich mein Essen auch stets von der chemischen Seite betrachte,  habe ich vorhin nochmal einen Kontroll-Versuch gemacht – da ist sie ganz anders geworden: viel cremiger – dafür war der Geschmack nicht mehr so gut. In einem weiteren Kontroll-Versuch war die Sojamilch gekühlt. Ergebnis: es hat nicht funktioniert. Das hatte mich eigentlich nicht wirklich überrascht, denn bei einer Emulsion ist es oft von Vorteil, wenn alle Komponenten die gleiche Temperatur haben. Könnte mir also auch vorstellen, wenn man alles vorher etwas kühl stellt (auch das Öl), dass es dann ebenso gut funktioniert.
Die meisten Rezepte haben ein Mischverhältnis (Sojamilch und Öl) von 1:2. Benutzt habe ich die Alpro Soya Original. Ich kann mir vorstellen, dass es mit vielen „light“ Produkten nicht so gut funktionieren wird, da dort weniger Sojabohnen drin sind und folglich wahrscheinlich auch weniger Sojalecithin, was emulgieren kann.

Vegane Mayonnaise

100 ml Sojamilch – Zimmertemperatur
200 ml Öl
Ca. 1 EL Senf
Ca. 2-3 TL frischen Zitronensaft, oder Essig
Pfeffer, Salz
Evtl. Zucker

Sojamilch mit Senf und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben. Dann das Öl hinzugeben. Auf Grund der geringeren Dichte bleibt das Öl oben und es bilden sich zwei Phasen, deshalb ist es nicht wirklich erforderlich, das Öl später erst hinzuzugeben. Den Pürierstab auf den Boden des Bechers stellen und ca. 20-30 Sekunden mixen, ohne den Mixer zu bewegen. Dann langsam das restliche Öl in die Emulsion einarbeiten, d.h. Mixer etwas hoch ziehen und das Öl einfließen lassen, und dann noch ein paar Mal gut durchmixen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, eventuell noch etwas Zucker dazugeben.
Super zu leckerem Brot aber auch unglaublich toll zu Nachos :D

Peperoni-Ciabatta von Rewe!

Samstag, 26. Januar 2013

Eine kleine Wochenzusammenfassung


Neben Hefeschmelz gab es diese Woche noch andere Experimente. Dienstag hatte ich nicht sonderlich viel Lust zu kochen und deshalb gab’s kurzer Hand die veganen Gemüse-Tortellini von Alnatura (Wo kaufen? z.B. bei DM!) mit einer Frühlingsrolle (leider nicht voll-vegan).

Für Leute, die solche Füllungen ohnehin gerne essen super – für Leute wie mich, die starke Käse-Tortellini-Anhänger sind (bzw. waren) keine echte Alternative. Ist nicht so, dass ich kein Gemüse mögen würde, aber diese fertigen Füllungen schmecken mir eben oft nicht (zu viel unterschiedliches Gemüse, zu trocken, zu fad, zu überwürzt, usw.). 

Würde man sowas selber machen mit z.B. nur einer Sorte Gemüse (z.B. Spinat) würde mir das bestimmt sehr gut schmecken – dazu vielleicht noch eine „leichte“ Sahne-Soße (vegan versteht sich ;D), ja das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Aber da die Tortellini-Herstellung eben nicht so leicht und schnell von der Hand geht, keine gute Alternative. Tortellini sind nämlich schon fast ein fest etabliertes Fertigprodukt. Schade, eigentlich. Vor ein paar Monaten bekam unser Vater zum Geburtstag selbstgemachte Ravioli, gekocht & angebraten – das war lecker, aber echt ein Akt. Geht bestimmt einfach, wenn man die Übung hat, aber wer hat die schon? 

Bevor das jetzt hier zu Off-Topic (wie kann man soviel über Tortellini labern?!) wird, mein Fazit für die Alnatura Tortellini: geht schnell, ist günstig & schmeckt ganz gut. Und machen ziemlich satt (ist ja Vollkorn!). ;-)


Am Mittwoch gab es besagten Hefeschmelz. Ich weiß nicht, im ersten Moment war er total lecker, aber irgendwie… vielleicht habe ich mich auch einfach überfressen (mussten natürlich 2 Teller Nudeln + reichlich Soße sein…). Hier das Bild meiner „Käse-Nudeln“:


Am Donnerstag hatte ich Lust auf was Schmackhaftes – aber bitte keine Rohkost. Also, was gibt der Kühlschrank her? Raus kam ein Stück Tofu, eine Möhre, eine Zucchini und eine halbe Paprika. Und ich hatte noch etwas Joghurt-Dip. Also, was kann man daraus machen? Jaaa! Einen Wrap! ;-)
Schmeckt aber auch alleine unglaublich lecker. Ich liebe einfach gebratenes Gemüse; die Süße der Paprika, eine etwas herbere Note von Zucchini, karamellisierte Möhren, die unterschiedlichen Texturen des Gemüses, das alles verfeinert mit Soja-Sauce… Mhmmm :-) Perfekt für mich wäre es noch mit Aubergine (statt Zucchini) und ein paar Champignons gewesen!


Gebratenes Tofu-Gemüse

½ Block Tofu
1 Möhre
1 Zucchini
½ Paprika
Soja-Sauce
Öl zum Braten

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Möhren und Zucchini in dünne Streifen, Paprika in kleine Würfelchen schneiden.

Tofu in kleine Würfel schneiden (man kann ihn sicher auch marinieren, find ich aber hier unnötig) und im heißen Fett von allen Seiten anbraten, sobald die Würfel leicht gold-braun sind, mit Sojasauce ablöschen und die Pfanne etwas schwenken (das Ganze ist eine etwas spritzige Angelegenheit also Vorsicht! Wir haben zu Hause einen Spritzschutz für die Pfanne). Noch ein paar Minuten alleine weiter Braten lassen. Dann zuerst die Möhren hinzufügen, dann Zucchini. Immer wieder schwenken. Als letztes die Paprikawürfel mit hinzugeben. Eventuell auch das Gemüse nochmal mit etwas Soja-Sauce ablöschen (muss aber nicht sein, aber ich liebe Sojasauce!). Alles solange braten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird (ich mag’s lieber weicher).


Schmeckt super alleine, als warmer Antipasti-Salat à la italienischer Vorspeisenteller oder so (mit oder ohne Tofu), als Füllung für Wraps (mit nachfolgendem Dip), oder natürlich zu Pasta. 
Oder man püriert das Ganze noch und hat eine tolle Sauce bzw. Salsa / Pesto, dann auch gerne auf Brot oder noch besser Focaccia!

Süßer Chili-Yofu-Dip (Mongos-Style)

100 g Sojajoghurt, natur (geht sogar mit Alpro, aber lieber wirklich neutraler)
Prise Salz
Prise Zucker
1-2 EL Süße Chili-Sauce
Salz, Zucker und Chili-Sauce zum Sojajoghurt geben und alles glattrühren.
Fertig! :-)

Am Freitag gab es dann nach der Schule einen Tofu-Burger auf die Schnelle. Dafür einfach Tofu in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, mit Soja-Sauce ablöschen und von beiden Seiten schön kross braten. Ab damit aufs Burgerbrötchen, mit einem schönen Salatblatt und einer Tomate und einer schönen Soße (z.B. Reste von obigem Dip mit etwas Ketchup vermischt ;D) oder einfach Mayonnaise, Ketchup, Senf was man eben mag…
Die Tofuschnitten machen sich auch gut als Snack oder einfach so auf’s Brot. Ich mag sie auf jeden Fall gerne :-) (Und ist das nicht die Hauptsache?...)

Tofuschnitten (für Burger, Brote oder zum Snacken)

Tofu
Öl
Sojasauce

In einer Pfanne Öl erhitzen. Tofu in dünne Scheiben schneiden, im heißen Öl braten. Mit Sojasauce ablöschen und von beiden Seiten kross anbraten



Sonntag, 13. Januar 2013

Das Yofu-Tzaziki-Desaster

Ich LIEBE Tzaziki. Früher habe ich es immer mit dem voll-fetten griechischen Joghurt (mit 10% Fett!) gemacht, und ich weiß, Eigenlob stinkt, aber ich habe noch nie ein besseres gegessen. Ich mag’s nicht, wenn es zu quarkähnlich ist, flüssig soll es auch nicht sein. Trotzdem habe ich mich jetzt mit Sojajoghurt versucht – und war total enttäuscht. Das lag weniger an der Konsistenz (lässt sich mit Abtropfen des Joghurts sowieso beliebig gestalten), als mehr an dem süßlichen „Natur“-Yofu von Alpro. Mein Tzaziki war süß – schrecklich! Als es am nächsten Tag durchgezogen war, ging’s zwar einigermaßen, aber in Zukunft kaufe ich den Alpro Yofu Natur nicht mehr (zumindest für herzhaftes).

Habe dann aus lauter Verzweiflung meine Lieblingsbloggerin angeschrieben, und sie riet mir zu Provamel. Nach gründlicher Suche im Internet bin ich dann auch mehrfach darauf gestoßen, dass Alpro wohl die Rezeptur verändert hat und der Yofu dadurch süß und etwas vanillig schmeckt, viele rieten daher zu Sojade oder eben Provamel.
Soweit ich mich erinnere, führt unser Globus auch Provamel, also wird der nächste Versuch damit gemacht. Das Tzaziki landete aber trotzdem nicht in der Tonne, für einen schnellen Wrap war es dann doch gut genug (ich merk‘ schon, Wraps gibt’s jetzt bei mir bestimmt öfter…). ;-)

Tzaziki
 
200g (Soja-)Joghurt (bitte NICHT Alpro!)
1/3 Gurke (normale Salatgurke)
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Ggf. Kräuter nach Wunsch

Die Gurke reiben, einsalzen und in ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb geben. Die Gurke etwa 15-30min abtropfen lassen, ggf. noch etwas ausdrücken.
Knoblauch in den Joghurt pressen und die geriebene Gurke unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, im Kühlschrank gut durch ziehen lassen und danach eventuell nochmals abschmecken.

Sonntag, 6. Januar 2013

Cashew-Creme - die Suche nach einem veganen Frischkäse-Ersatz Teil I

Auf der Suche nach einem würdigen Frischkäse-Ersatz bin ich über verschiedene Cashew-"Frischkäse"-Rezepte gestolpert und habe mich dann auch daran versucht. Das Ergebnis ist lecker, kann aber mit meiner Vorstellung von Frischkäse nicht mithalten. Die Creme ist eben einfach nicht "frisch". Ich habe schon überlegt, das nächste Mal eventuell noch etwas Joghurt drunter zu mischen. Außerdem werde ich die Cashewkerne dann auch länger einweichen lassen - dann geht das pürieren einfacher und vielleicht wird's dann ja frischer.

Naja, auf jeden Fall gab es die Creme heute zum Frühstück, einmal mit etwas Dill und groben Salz und einmal mit Karamellsirup. Das war schon sehr lecker. Zum Glück steh ich total auf Cashews, sonst würde ich wahrscheinlich viel davon wegtun, und das wäre die totale Verschwendung. :-(

Ein genaues Rezept habe ich jetzt nicht verfolgt, sondern verschiedene Rezepte zusammen gemixt und daraus ist dann (in etwa) das hier entstanden:

Cashew-Creme

100 g Cashewkerne
ca. 1 EL Öl
2 TL Zitronensaft
1/2 TL Senf
Wasser
Salz, Pfeffer

Cashewkerne mindestens 1 Stunde in Wasser einweichen.
Cashewkerne mit dem Öl pürieren, dabei bitte immer kleine Pausen machen, damit der Motor vom Pürierstab (o.Ä.) nicht überhitzt. Wasser schluckweise hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zitronensaft und Senf dazugeben und nochmal gut durch pürieren. Mit Salz und Pfeffer noch mal abschmecken.


Freitag, 4. Januar 2013

Happy New Year 2013!


So, die Weihnachtstage und Silvester sind jetzt erst mal überstanden, die Familie verteilt sich wieder und langsam kehrt der Alltag wieder zurück.

Ich war ganz froh, Silvester mit meiner Schwester und ihrem Freund zu feiern, denn es war ganz gemütlich und so musste ich mir auch keine schrille Silvesterparty antun. ;-)

Wir hatten ein vegetarisches Raclette mit Kartoffeln, Champignons, weißem & grünen Spargel, Cocktailtomaten, Rosmarin-Ofenkartoffeln, Staudensellerie, Cornichons und Knoblauch-Süßkartoffelchips; zum Nachtisch gab es Schokoladenspieße mit Erdbeeren und Ananas. Zum Knabbern hatten wir Nachos da und meine Schwester hat eine wirklich leckere Guacamole gemacht. Hier das Rezept:

Guacamole

2 Avocados
1 Limette
1 kleine Zwiebel
n.B. Chilischote(n)
n.B. Koriander
1 EL (Soja-)Joghurt
Salz, Pfeffer

Die Avocados häuten und mit dem Saft einer Limette mit einer Gabel zerdrücken. Eine kleine Zwiebel und eine Hand voll Koriander fein hacken, wer es schärfer mag, eine Chilischote (oder mehr) ebenfalls fein hacken und dazugeben. 1 EL Joghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Für mich gab es dazu den ganzen Abend Ipanema (alkoholfreier Caipirinha). Dazu einfach eine halbe Limette vierteln, mit braunem Zucker zerstoßen, crushed-ice dazugeben und mit Ginger Ale auffüllen. Geht schnell, ist einfach und sehr lecker.