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Mittwoch, 28. August 2013

Entdeckt: Grüne Smoothies!

Vor dem Urlaub lieferte mir der UPS-Mann ein großes Paket. Darin war mein neuer Mixer! Als ich in einem Video von den Umsteigern gesehen hatte, wie sie in kürzester Zeit aus Cashews Mehl machten und aus diesem Mehl dann Cashewsahne, war ich total begeistert. Zeitgleich beschäftigte ich mich mit Rohkost und speziell grünen Smoothies. Ich war hin und weg und es dauerte nicht lange, da war das Objekt der Begierde (v. A. auf Grund der vielen guten Bewertungen) bestellt.
Einen neuen Mixer wollte ich sowieso; eine Zeit lang hatte ich einen großen Standmixer von meiner Schwester (von Phillips), aber der war mir viel zu groß und zu sperrig - konnte ich nicht gebrauchen. Nachdem ich meinen neuen Blender jetzt schon einige Male in Betrieb genommen habe, muss ich sagen, dass dieser die perfekte Größe für mich hat. Ich habe zwar das XL-Paket bestellt (und ich denke, das lohnt sich auch auf jedenfall), reicht mir die mittlere Größe für mich im Moment noch völlig aus. Der Mixer ist schön klein und findet so auch in unserer chronisch-überfüllten Küche seinen Platz, ohne dass meine Mutter einen Nervenzusammenbruch kriegt ("Gott Kind, was hast du da schon wieder bestellt!").

Auf jeden Fall wollte ich dann auch direkt mal mit den grünen Smoothies starten - und ich war begeistert. Für mich reicht die "Smoothigkeit" vom PB völlig aus. Für mein Anfängerrezept habe ich Feldsalat und eine Banane gewählt. Ich denke, man sollte höchstens 2-3 Zutaten kombinieren - das ist erstens einfacher und zweitens kann man so auch noch die Zutaten, die man vermixt hat, rausschmecken. Flüssigkeit sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall dazugeben, denn sonst wird es viel zu dick. Außerdem gebe ich noch 1 TL Öl (ich benutze Walnussöl) dazu, damit der Körper auch die fettlöslichen Vitamine (das sind übrigens die Vitamine A, D, E und K) aufnehmen kann. Zudem rundet das den Smoothie auch geschmacklich ab. :-)
Da ich mein Mixgefäß zum Mixen quasi auf den Kopf stelle, gebe ich den Feldsalat zuerst in das Gefäß, dann die Bananen.


Grüner Smoothie für Anfänger

2 handvoll Feldsalat
1 Banane
ca. 150-200 ml Wasser, bzw. soviel wie nötig
1 TL Öl
optional: 1-2 TL Agavendicksaft zum Süßen

Den Feldsalat verlesen und in den Mixer geben, die Bananen grob zerkleinern und ebenfalls dazugeben. Mit 100 ml Wasser und 1 TL Öl auffüllen und für ca. 30 Sekunden mixen. Falls es noch zu grob ist, 1 Minute pausieren und nochmal für 30 Sekunden mixen. Fertig.

Vorher - Nachher: nach 30 Sekunden mixen

Freitag, 26. Juli 2013

Schnelle Antipasti mit Frühlingszwiebeln

Als ich gestern morgen aufgestanden bin, habe ich mit meinen Eltern beim Frühstück Volle Kanne geguckt, und dort machten die Leute gerade verschiedene Antipasti. Meine Eltern waren begeistert und meinten: "Das könnten wir doch heute Abend machen!" Nun ja, meistens wird daraus dann doch nichts, aber gestern Abend haben mein Papa und ich dann wirklich in der Küche gestanden und bereiteten eines dieser Rezepte zu. Wir machten "Frühlingslauch mit getrockneten Tomaten", und das hat wirklich super geschmeckt. Total einfach und schnell gemacht, trotzdem irgendwie edel.
Ich poste das Rezept jetzt mal hier, wie ich es machen würde - und zwar mit weniger Oliven, dafür mit mehr Tomaten ;-) ich bin kein Olivenfreund. Wir hatten ein Glas getrocknete Tomaten in Öl (280g) genommen und ein Glas Oliven (155g Abtropfgewicht). Beim nächsten Mal würde ich dann aber wegen der doch sehr öligen Tomaten, weniger Olivenöl nehmen, vielleicht so 70ml.
Meine Eltern und ich haben die Menge unten zu dritt verputzt, aber mit Brot als ganze Mahlzeit, und nicht als Vorspeise. Ich kann mir das Rezept aber auch gut als "Salat" vorstellen, die Frühlingszwiebeln in mundgerechte Stücke geschnitten.

Frühlingszwiebeln mit Tomaten-Oliven-Pinienkern-Vinaigrette

2 Bund Frühlingszwiebeln (300-400 g)
100-150g Oliven
1 Glas (280 g) getrocknete Tomaten, in Öl
100 g Pinienkerne
etwa 70 ml Olivenöl
1 TL weißer Balsamico
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Die Pinienkerne ohne Öl in einer heißen Pfanne rösten, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Tomaten gut abtropfen lassen, dann Tomaten und Oliven zerkleinern. Tomaten, Oliven, Pinienkerne in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl und 1 TL weißem Balsamico gut vermischen.
Frühlingszwiebeln putzen und je nach Größe eventuell noch halbieren. In siedendem Salzwasser 2-4 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken (oder im Sieb mit reichlich kaltem Wasser).
Frühlingszwiebeln auf den Tellern anrichten und die Vinaigrette darüber geben. Mit frisch gemahlenem Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

Montag, 15. Juli 2013

Raffinierter Möhren-Rohkost-Salat

Neben unserer selbstgemachten Erdbeermarmelade gab es letzte Woche auch noch jede Menge anderer Leckereien. Ein Arbeitskollege bei meinem Nebenjob hat immer das ganze Auto voller Erdbeeren, Gurken, Tomaten oder sonstigem Obst und Gemüse (bisher alles bio!), was er netterweise immer verschenkt ;-) Letzte Woche hatte er was ganz tolles für mich: Herzgurken! Sehen einfach toll auf einem Brot aus, findet ihr nicht?


Am Montag überkam mich wie so oft in letzter Zeit mal wieder das Asia-Fieber und ich musste unbedingt etwas kochen, was den Brokkoli- und Räuchertofuresten im Kühlschrank sehr gelegen kam. Ein bisschen Currypaste, ein bisschen (oder auch ein bisschen mehr…) Erdnussbutter – herrlich.


Und wenn ich grad mal keine Lust auf Curry habe, dann will ich Sushi (am liebsten jeden Tag). Aber da ich nicht immer Lust habe, den Reis vorzubereiten und zu rollen, mache ich mir manchmal einfach einen Sushi-Salat, wenn wir normale Reisreste im Kühlschrank haben. Leider ist der Sushisalat nicht so befriedigend, was meine Sushilust betrifft, schafft jedoch wesentlich schneller Abhilfe, wenn ich mal wieder ganz schnell was Tolles zu Essen brauche.


Über das Wochenende hatten wir Besuch von meiner Tante und meinem Onkel und waren in Aachen, wo wir in einem türkischen Restaurant eingekehrt sind. Dort hatte ich einen wirklich großen und wunderbaren Teller mit gebratenem Gemüse auf Auberginenmus und noch 3 anderen Dips, Brot und Börek; allerdings beschlich mich das Gefühl, dass sich auf meinem Teller ein paar unvegetarische Sachen eingeschlichen hatten; die eindeutigen Verdächtigen hat mein Vater gegessen, beim Börek war ich mir nicht sicher (hatte erst Käse, dann später was anderes) und ich hatte hinterher ein ganz ungutes Gefühl… da wird einem sofort übel, wenn man denkt, man hätte Fleisch gegessen… Aber nun gut, da lässt sich jetzt nichts mehr dran ändern, in Zukunft muss ich besser aufpassen! Lecker war’s trotzdem, vor Allem das Auberginenmus und ein spezieller Joghurtdip mit Karottenraspeln, der ganz hervorragend gewürzt war.


Zu Hause haben wir natürlich aber auch geschlemmt. Ich habe endlich den Möhren-Birnen-Salat mit Rauchmandeln aus der Greenbox von Tim Mälzer nachgemacht (klasse Buch!), und der war wirklich edel –  einfach mal was ganz Anderes. Dazu gab es kleine, frische Pellkartoffeln mit Leinöl und lediglich etwas Salz und Pfeffer. Richtig gut!


Rohkostsalat mit Möhren, Birnen und Rauchmandeln
400 g Möhren
1-2 Birnen, je nach Größe
4 Stängel Petersilie
2 EL Rauchmandeln
2 EL Zitronensaft
2 EL Apfel- oder Birnensaft
1 EL Agavendicksaft
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Rauchmandeln grob hacken. Für das Dressing Zitronensaft, Apfel- oder Birnensaft, Agavendicksaft und Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Petersilie von den Stängeln zupfen.
Möhren schälen und mit einem Sparschäler längs in Streifen schälen, die Birnen in feine Scheiben hobeln.
Möhren und Birnen mit dem Dressing und der Petersilie vermengen. Mit Rauchmandeln bestreut servieren (vor dem Essen am besten noch einmal vermengen).

Mittwoch, 3. Juli 2013

AVOCADO LOVE - Veggie-Burger sind auf keinen Fall langweilig

Leider habe ich meinen Blog in letzter Zeit etwas vernachlässigt... Ich dachte, sobald ich frei habe, starte ich hier voll durch, aber genau das Gegenteil war der Fall: während meiner Klausurphasen und Schulzeit habe ich das Kochen und Backen und Gestalten des Blogs genutzt, um mich abzulenken und zu entspannen. Natürlich ist so ein Blog aber auch Arbeit ;-)
Als jetzt alles vorbei war, hing ich erstmal ein wenig durch... einfach faulenzen und nichts tun (muss auch mal sein). Aber ich glaube, dass habe ich so langsam überwunden, denn mir wird langweilig :-)
Zudem war meine Ernährung in den letzten Wochen eher einseitig und bestand im Wesentlichen aus Avocado, Avocado, Avocado. :-D
Ne aber ernsthaft, wenn mich nicht mal wieder der Sushi-Wahn gepackt hatte, aß ich meistens Vollkorntoast mit Hüttenkäse (jaa... meine große unvegane Liebe) und einer halben Avocado, Dill und manchmal Radieschen. Und die andere Hälfte hab ich dann meistens einfach so, mit etwas Salz, gelöffelt.

Meine Avocado-Sucht nimmt zur Zeit kein Ende und so habe ich am Montag endlich diesen Burger ausprobiert, der stand schon ewig auf meiner Liste. Und was soll ich sagen? Er war genial.
Ich muss wirklich sagen, dass ich bisher jeden vegetarischen / veganen Burger mit vollem Genuss gegessen habe und für mich steht mittlerweile eines fest: Ich bin mit meinen Alternativen viel glücklicher, als mit den normalen "Fleisch-Burgern". DENN: Veggie-Burger bieten eine unglaubliche Vielfalt, und es macht auch Spaß, immer neue Sachen als Burgerpatty neu zu entdecken und zu kombinieren. Da ich mir den Käse auf Burgern abgewöhnt habe, ist der Geschmack einfach noch viel toller. Denn Käse überdeckt einfach viel, genau wie auf Pizza, und das ist schade. 
Dieser Burger war gerade zu eine Geschmacksexplosion im Mund. Ich hab das Rezept aber nicht 1:1 übernommen... Die Burgersauce habe ich etwas modifiziert und die Auberginenscheiben habe ich so angebraten, wie wir es auch immer auf dem Grill machen: vorher mit reichlich Olivenöl (wir hatten tolles Olivenöl von einer Bekannten aus Italien) und Kräutersalz bestrichen. Das macht den Burger später so richtig würzig!

Im Fokus: Avocado und Aubergine - ein Traum :-)


Tomaten-Auberginen-Avocado-Burger

4 Burgerbrötchen
1-2 große Tomaten
1 Aubergine
1-2 Avocados
1 Zwiebel oder Röstzwiebeln
eine (kleine) Tasse voll Olivenöl, etwa 100 ml
grobes Kräutersalz
Öl, neutrales, zum Braten

6 EL Mayonnaise
4 EL Joghurt
2 EL Salsasauce, oder Zigenuersauce o.Ä.
1 TL Tomatenmark
ein paar Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Zucker
 

Die Aubergine in Scheiben schneiden und auf einer großen Platte oder Teller ausbreiten. Das Olivenöl mit ein paar TL Kräutersalz mischen und die Marinade mit einem Pinsel auf die Auberginen schneiden streichen. Kurz einziehen lassen, Scheiben wenden und von der anderen Seite ebenfalls bestreichen.

Die Tomaten längst in große Scheiben schneiden, einige Salatblätter abzupfen und waschen. Das Fruchtfleisch aus der Avocado lösen und entweder eine Hälfte pro Burger nehmen, oder die Hälften jeweils noch mal halbieren. Die Zwiebel in Scheiben schneiden, alternativ kann man auch Röstzwiebeln nehmen. Alles auf einem Teller parat halten und beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Burgersauce miteinander verrühren und mit Salz, etwas Pfeffer und evtl. mit etwas Zucker abschmecken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten gut anbraten, bis sie schön weich sind. Eventuell zwischendurch etwas Öl nachgießen.

Die Brötchen halbieren, und im Ganzen in der Mikrowelle ca. 30 Sekunden erwärmen, so werden sie schön weich und elastisch. Man kann sie auch im Ofen kurz knusprig machen, aber für ein richtiges Burgerfeeling muss es bei mir weich sein :-)

Beide Brötchenhälften mit der Sauce bestreichen, dann von unten nach oben etwas Salat, 2 Auberginenscheiben (je nach Größe), Avocado, eine Tomatenscheibe, ein paar Zwiebelringe (oder Röstzwiebeln) auf den Burger schichten. Zum Abschluss noch ein bisschen Sauce über den Belag verteilen, die andere Brötchenhälfte aufsetzen und den Burger etwas zusammendrücken. Bei Bedarf mit Zahnstochern fixieren.

Dienstag, 11. Juni 2013

Tomaten-Kokos-Suppe

Ich habe eine Schreibblockade... also heute ohne viele Worte, ein Rezept, dass schon lange in meinem Kochbuch ist und heute endlich mal wieder nachgekocht wurde. Ich liebe den Geschmack von roter Currypaste und zur Zeit habe ich einfach Bock auf Suppen!

Uuuuuuuund, ich hab mein Abitur bestanden!!! :-)


Tomaten-Kokos-Suppe
für 4-6 Personen

Öl
2 Zwiebeln
1 EL Currypaste, rote
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer, ca. 6 cm
800 ml Kokosmilch
800-1000 g Tomaten, passierte, bzw. 2 Packungen (auf die 200g kommts nicht an)
ca. 800 ml Gemüsebrühe (mehr oder weniger, nach Geschmack...)
½-1  Limette, Schale und Saft
1 Pck. Mungobohnenkeimlinge
1-2 Pck. Champignons
ca. 10 kleine Tomaten, halbiert - oder geschälte Dosentomaten, kleine
Sojasauce
Koriandergrün (zur Garnierung)
Palmzucker (oder brauner Zucker)

Den Knoblauch, den Ingwer und die Zwiebeln möglichst klein schneiden. Pilze in mundgerechte Stücke schneiden.

Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und Currypaste in Öl anbraten. Pilze hinzugeben. Mit der Kokosmilch und den passierten Tomaten ablöschen, kurz aufkochen lassen und dann die Gemüsebrühe hinzufügen. Dann die Mungobohnenkeimlinge hinzugeben und die Suppe köcheln lassen.
Mit der Sojasauce, dem Zucker und Limettensaft sowie Limettenschale abschmecken. Am Ende die Tomaten hinzugeben. Vor dem Servieren mit Koriander bestreuen.

Man kann natürlich Gemüse nach Wahl zu dieser Suppe hinzufügen, ich mag aber am liebsten Champignons in dieser Suppe!

Donnerstag, 16. Mai 2013

Berlin – and the lovely litte things that make life beautiful.

Soo.. wir sind wieder zu Hause und das Wetter hier ist mal wieder in einer Tour einfach nur schrecklich. Ich habe das Gefühl, wir haben hier seit 3 Monaten das reinste April-Wetter: kalt feucht warm trocken nass kalt heiß schön windig regnerisch grau trostlos. Schreckelisch! Man kann sich auf nichts einstellen…
 
Da wir (meine Eltern und ich) nach Berlin gefahren sind, um meiner Schwester in ihrer neuen Wohnung etwas unter die Arme zu greifen und wir auch nicht lange da waren, hatte ich leider keine Zeit ein paar vegane Läden abzuklappern. Wenn ich das nächste Mal da bin, muss das unbedingt geschehen… in Berlin sind einfach sooo viele Leute und auch so viele tolle Restaurants, Cafés und sonstige tolle Läden – die ganzen gespeicherten Favoriten müssen dann auch irgendwann mal abgearbeitet werden! ;-)
 
Natürlich haben wir trotzdem gut gegessen… als wir Mittwochabend völlig verspätet dank Stau auf der A2 ankamen, hatte mein verrückter Schwager-in-spe uns Pasta in einer leckeren Tomatensoße mit mediterranem Gemüse gekocht (leider kein Foto!). Eigentlich wollten wir essen gehen, aber es wurde einfach zu spät und im Nachhinein war das frische Essen genau das Richtige, um nach so einer schlauchenden Autofahrt wenigstens noch etwas in Schwung zu kommen.
 
Am zweiten Abend waren wir dann abends beim Spanier, Tapas-Premiere für meine Eltern und mich! Auch wenn die Auswahl an vegetarischen Tapas natürlich etwas begrenzter war, gab es dennoch einige Köstlichkeiten, die auch alle anderen wirklich köstlich fanden. Zum Beispiel:
 
– wahnsinnig süße, kleine und knackige, marinierte Champignons
– Auberginenscheiben mit Schafskäse
– Brot und Aioli
– Kichererbsen mit Möhren in einer pikanten Mandelsoße
– kleine Kartöffelchen mit einer Salzkruste, dazu zwei verschiedene Dips
– natürlich Oliven (auch wenn ich die nicht mag)
– eine wirklich tolle, Spinatquiche (wo auch gaaaaaaaanz viel Knoblauch drin war :-D)
– Kartoffeltortilla
– und ganz frische Kroketten gefüllt mit Spinat & Käse
 
Tapas! Im Restaurant fotografieren ist meistens nicht so erfüllend... :(
 
Diese Art zu Essen macht mir eigentlich wahnsinnig viel Spaß… eben viele, kleine & tolle Dinge, die auf dem Tisch stehen und man kann von allem probieren. Und es ist auch gut, dass man immer nur eine kleine Portion bekommt – so schlägt man sich nämlich nicht den Wanst voll und läuft auch keine Gefahr, das Essen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr genießen zu können.
Am Freitag dann haben wir dann wieder zu Hause gegessen. Meine Schwester und ich haben zusammen gekocht und es hat wirklich Spaß gemacht, hoffentlich hat sie mal etwas Ablenkung bekommen… :-)
 
Wir hatten einen kleinen italienischen Abend mit Tomaten & Mozzarella, Baguette und gesalzener Butter, Schinken (natürlich nicht für mich), Kartoffelspalten mit Rosmarin und einen warmen Tomaten-Salat mit geröstetem Baguette und Pinienkernen drin! Lecker. Das Rezept war aus der GALA, aber wir haben es ein bisschen vereinfacht. Die Ölangaben fand ich irgendwie komisch, wir haben einfach das Öl direkt aus der Flasche auf die Tomaten und später dann noch über den fertigen Salat geben. Das muss man dann auch nach Gefühl und Geschmack machen – und wenn man doch etwas zuviel Öl dran hat, dann ist das auch wirklich nicht tragisch.
 
ein sehr entspannter, schöner Abend...
 
Mediterraner, warmer Tomatensalat
 
ca. 800 g Tomaten, kleine & aromatische
4 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
4 Stiel Thymian, grob gezupft
 
eine Packung Pinienkerne (50g)
6 Scheiben Baguette, oder mehr
3 EL Olivenöl
eine kleine Hand voll Basilikumblätter
3 EL schwarze Oliven, entsteint
nach Wunsch gehobelten italienischen Hartkäse
 
Für die Vinaigrette:
3-4 EL Aceto Balsamico
ca. 5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zucker

Die Tomaten halbieren und gleichmäßig in einer Auflaufform verteilen, mit 4 EL Öl beträufeln und mit groben Meersalz (ruhig viel nehmen) und Pfeffer würzen (bitte nur frisch gemahlenen – alles andere ist schrecklich!). Knoblauch und Thymian auf den Tomaten verteilen, anschließend im heißen Ofen bei ca. 160-180°C ungefähr 50 Minuten garen.
 
(80°C waren uns zu wenig, und außerdem sollte ja alles zeitgleich auf dem Tisch stehen, wir hatten also erst eine etwas niedrigere Temperatur und später mit den Kartoffelspalten etwa 190°C, und das ging auch ohne Probleme)
 
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Baguette würfeln und in einer Pfanne in 3 EL Öl von beiden Seiten goldbraun rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Basilikum grob zupfen.
Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Für die Vinaigrette Balsamico, 5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker verrühren und anschließend zusammen mit dem Brot, Pinienkernen und Oliven zu den Tomaten geben und alles gut durchmischen. Mit Basilikum – und nach Wunsch, mit Käse – bestreuen.
 
 
 
Am Samstag sind wir dann auch schon wieder zurück gefahren, mit einem kleinen Stop in Potsdam. Da gab’s bei der Cousine meiner Mutter einen herrlichen Butterkuchen mit einer Mandel-Zucker-Kruste… der war sooo lecker… liegt wohl in der Familie ;-) Ich habe wirklich die ganze Zeit über noch die ganzen Krümel von den Mandeln gegessen. So gut! Ich sollte mir wohl das Rezept zum Veganisieren schicken lassen. :-)
 

Dienstag, 7. Mai 2013

Sommerlicher Maianfang

Der Sommer ist da! Naja.. heute nicht mehr ;-) Dafür war die letzte Woche und das Wochenende umso schöner. Und während ich mich des Anblicks meines wunderschönen Maibaums erfreute, wollte ich natürlich für das passende Essen zu diesem tollen Wetter sorgen. Also…
 
Mai!
 
Da ich schon länger mal Pizzateig selber machen wollte, hatten wir uns überlegt eine leckere Rucola-Pizza zu machen. Im Kühlschrank hatten wir noch jede Menge Gemüse – Aubergine, Zucchini, Paprika – und ich kaufte noch Champignons. Natürlich haben wir beim Belegen der Pizza den Rucola für unsere Rucolapizza glatt vergessen und so war dort nur (vor)gegrilltes Gemüse drauf. ;-)

Die "Rucola"-Pizza ;-)

Das Wochenende über gab es auch selbstgemixte, superleckere bombastisch tolle Coladas. Mit oder ohne Alkohol ;-) Ich wünschte, ich hätte mehr schöne Cocktailgläser! Dann könnte ich meine Kreationen auch mal so richtig schön in Szene setzen… Aber das kommt noch :-)

Am Sonntag war es dann sehr warm und ich musste mir was für den ganzen Rucola überlegen. Soooo gerne mag ich den nämlich auch nicht, dass ich den pur essen könnte… es muss schon irgendwie alles stimmig sein und vor Allem muss der etwas bittere Geschmack ausgeglichen werden. Also wälzte ich Bücher und durchsuchte das Internet. In Tim Mälzers Greenbox wurde ich nicht fündig, ich hatte aber in meinem Teubner Vegetarisch einen warmen Auberginensalat markiert, den ich schon lange machen wollte. Zutaten: Auberginen, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Schafskäse… okay alles da! Aber Rucola? Den wollte ich nicht warm haben, es sollte ja auch noch etwas frisch sein. Nach ein bisschen Stöbern fusionierte ich dann einen Rucola-Nudelsalat-Rezept mit dem Auberginensalat und so hatten wir einen wirklich tollen, dem Wetter angemessenen Rucola-Salat mit gegrilltem Gemüse!

 
Mediterraner Rucola-Salat mit gegrilltem Gemüse

Etwa 50g Rucola
Ca. 5-7 getrocknete Tomaten (in Öl)
1 Zwiebel
½ Zucchini
1 Aubergine
½ Packung kleine Champignons
1 Packung Schafskäse
Ca. 4-5 EL ÖL (Olivenöl und Öl aus dem Tomatenglas)
Ca. 1 EL dunklen Balsamicoessig
Salz, Pfeffer
2-3 EL Pinienkerne

Zwiebel in grobe Stücke schneiden und mit etwas Öl im Topf anbraten. Zucchini in Halbkreise schneiden, Aubergine grob würfeln, Champignons vierteln und alles zu den Zwiebeln in den Topf geben. Wenn alles einigermaßen weich geworden ist, Deckel drauf und etwas garen lassen. Von der Hitze nehmen, wenn alles gar genug ist (da entscheidet immer der persönliche Geschmack…).
Den Rucola waschen und in eine große Schüssel geben. Die getrockneten Tomaten grob zerkleinern und ebenfalls in die Schüssel geben. Etwa 2-3 EL Öl aus dem Tomatenglas nehmen und mit etwa 2 EL würzigem Olivenöl und 1 EL dunklem Balsamicoessig (ich kann das nicht so genau abschätzen, da wir so einen Zerstäuber da drauf haben – im Zweifel eher weniger!) verrühren, pfeffern und salzen.
Das Gemüse zum Rucola geben, das Dressing darüber geben und gut vermengen. Zum Schluss den Schafskäse würfeln und über den Salat geben. Ein paar Esslöffel Pinienkerne würden diesen Salat noch perfekt machen – ich hatte aber leider keine da!


Als kleine Erfrischung habe ich noch aus den unzähligen Gurken, die wir im Kühlschrank hatten, eine Gurkenkaltschale gemacht. Das Rezept war etwas abgewandelt aus der Greenbox, mit pürierter Gurke, Joghurt, Minze und Apfelessig, ich habe noch etwas Knoblauch dazu getan. Sehr lecker und erfrischend, aber ich liebe ja sowieso alles mit frischer Gurke, und so war auch die Hälfte davon schon vor dem Essen weg.

Das war wirklich ein schöner Monatsanfang und ich hoffe, meine ganze Energie, Kreativität und Schaffensfreude wird nicht so schnell verfliegen. Morgen fahre ich nach Berlin zu meiner Schwester, und da werde ich bestimmt etwas zu berichten haben! :-)

Mittwoch, 24. April 2013

Veganer Brokkoliauflauf – die Erste *schnapp*

Sooo… die schriftlichen Prüfungen hab‘ ich nun endlich hinter mir – jetzt kann mich nichts mehr aufhalten! :-)
Auch wenn ich es noch gar nicht realisiert habe, dass ich jetzt monatelang frei habe, ist es doch ein verdammt tolles Gefühl, so befreit zu sein… ohne jeglichen Druck, ganz plötzlich. Ich muss mir (erstmal) keinen Stress mehr machen und umso mehr kann ich jetzt das Kochen und Backen genießen.

Heute startete ich mal (wieder) einen Versuch in Sachen Veganisierung des heißgeliebten Brokkoliauflaufs! Eigentlich wollte ich einfach nur Nudeln mit der Brokkolisoße machen, aber irgendwie wollte ich dann doch was Neues ausprobieren. Also ran ans Werk: Nudeln aufgesetzt, Brokkoli in Gemüsebrühe gekocht. Die Brühe vom Brokkoli aufgefangen… ca. 1/3 bis die Hälfte des Brokkolis mit etwas Gemüsebrühe püriert, den Rest Sojajoghurt dazu und gemahlene Mandeln sowie eine Knoblauchzehe untergemischt. Räuchertofu und eine Zwiebel gewürfelt, zusammen mit den Nudeln und dem Brokkoli in einer Auflaufform verteilt und die Brokkolisoße drüber! Dann den leckeren Hefeschmelz gemacht und ab dafür ca. 35-40 Minuten in den Ofen…
 
Meine Güte, war ich gespannt. Ich koche so oft einfach frei nach Schnauze und normalerweise kommt dabei auch immer was Gutes raus, doch meine ersten veganen Aufläufe waren nicht so der Renner, weshalb ihr hier auch noch nichts dazu findet! Aber da die Komponenten ja quasi schon erprobt waren, hatte ich große Hoffnungen und wurde auch belohnt. Es war wirklich ziemlich lecker und gemahlene Nüsse / Kerne sind einfach sowas von genial in Soßen. Das scheint für mich der perfekte Ersatz für die Eier-Gratin-Masse des Original-Auflaufs zu sein und ist einfach so herrlich brokkolisch (;D), dass ich mich am liebsten einfach nur reinsetzen würde. Die Portion Hefeschmelz passt genau für eine Auflaufform und bildet eine dünne, krosse Schicht – darunter ist es eher cremig. Ich find’s total lecker und ich denke, ich werde – wenn ich Hefeschmelz mache – nur noch diesen machen! Die Hefe ist dort einfach nicht so dominant und er ist so schön cremig, das gefällt mir. Sieht echt aus wie Käse, oder? ;-) Und jetzt sag mir noch Einer, ein Auflauf ohne Eier und Milch wär nicht möglich … !

goldbraune Kruste... cremig-zart-kross – viel geiler als Käse!

Da ich heute eher nach Gefühl und Augenmaß gekocht habe, noch kein Rezept. Außerdem würde ich es gerne optimieren, sodass ich hoffentlich irgendwann meinen perfekten, veganen Brokkoliauflauf zu meinen Kreationen zählen kann! Hach, ich bin so glücklich! :-)

Sonntag, 31. März 2013

Lichtblicke in grauen Zeiten

Erdbeer-Bananen-Sojajoghurt-Shake!
Bei mir ist momentan echt die Luft raus: obwohl Ferien sind, war die Woche sehr anstrengend und ich war so fertig, dass ich auch gar nicht erst über’s Kochen oder Backen nachdachte. Und auch wenn das nicht die schönsten Tage waren, gab es doch ein paar Sachen die mich zumindest etwas aufgeheitert haben…

Am Samstag war ich mit meinem Bruder bei der Sissi Nr. 1 brunchen und sie hat mir einen phänomenal geilen Matcha-Shake gemacht. Das Rezept ist von Attila Hildmann und etwas abgewandelt. Zum Brunch gab’s Bagels, Obstsalat und frischen Saft. Außerdem hatte sie einen wirklich tollen Aufstrich von Tartex da: „Rucola & Senf“. Richtig lecker und echt mal was anderes als diese 0-8-15 Aufstriche. 
 
Den Shake habe ich mir zu Hause auch gemixt, allerdings nicht mit richtigem Mandelmus. Für mein „Mandelmus“ habe ich gemahlene Mandeln mit etwas Öl und Wasser solange vermengt, bis es cremig wurde. Allerdings ist es viel grober und ich hatte den Eindruck, dass es umso länger es im Kühlschrank steht, irgendwie bitter wird – dafür ist es aber auch um einiges günstiger!  Aber für den Moment hat’s gereicht und außerdem musste ich noch gemahlene Mandeln verwerten. :-) 

 
Matcha-Bananen-Hafer-Shake

300 ml Hafermilch
50 g weißes Mandelmus
70 g Banane (oder mehr, nach Geschmack)
1-2 EL Agavendicksaft, nach Geschmack
1 Msp. Gemahlene Vanille
1 leicht gehäufter TL Matcha
 
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer ordentlich durchmixen. Sofort servieren. Wer es kälter mag, kann noch ein paar Eiswürfel dazugeben.

Unser Brunch, Obstsalat & Matchashake!
 
Am Sonntag  wollten wir vor der Arbeit dann noch was schnelles, aber leckeres essen und ich bin irgendwie mal wieder zu Höchstform aufgelaufen. Improvisation á la „Was haben wir denn hier noch so rumstehen“ und dabei ist ein wirklich leckerer Salat herausgekommen! Richtig gut… dazu gab’s Pommes mit veganer Mayonnaise – yummie!


Feldsalat mit gebratenem Spargel und Senf-Dressing
 
1/2 Packung Feldsalat
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
4-5 Datteln
1 Glas Spargel, oder ca. 10-15 mittelgroße Stangen frischen Spargel
3 EL Salatkernemix (besteht zum größten Teil aus Pinienkernen und Kürbiskernen)
2 kleinere Tomaten, oder mehrere Cocktailtomaten

Für das Dressing
2 EL Joghurt
2 EL Essig
2 EL Olivenöl
1 TL Senf, mittelscharf
1 TL Agavendicksaft
Salz & Pfeffer

Möhre schälen und grob raspeln. Die Zwiebel in Würfel schneiden. Die Datteln ebenfalls klein würfeln. Das Wasser vom Spargel abgießen und die Stangen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen.
Zwiebeln glasig dünsten, dann das restliche Gemüse hinzugeben und alles schön anbraten. Optimal wäre natürlich, wenn der Spargel auch etwas braun wird, aber dafür ist der aus dem Glas wohl zu wässrig.
Das Gemüse nicht zu dunkel anbraten und von der Hitze nehmen.

Für das Dressing Joghurt, Essig, Olivenöl, Senf und Agavendicksaft verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Salat kurz waschen, gut abtropfen und in eine große Salatschüssel geben. Die Tomaten würfeln und ebenfalls dazugeben. Dann das restliche Gemüse sowie die Kerne dazugeben und kurz vermengen.

Je nach Geschmack mag es dem ein oder anderem etwas zu viel Dressing sein. Einfach die Hälfte machen und schauen, ob es einem genügt. Oder das Dressing separat zum Salat reichen. :-)
 

Dienstag, 5. März 2013

Fiesta! – Part I

Ipanema! Lieblingscocktail... ;-)
Nach dem ganzen Klausurstress in den letzten Wochen kann ich nun schon die Tage abzählen, bis endlich Schluss ist – mit der Schule. Zwischendrin hatte ich entweder keine Lust oder keine Zeit, großartig zu kochen oder ein bisschen für den Blog zu schreiben.
Jetzt wollte ich mich mal wieder richtig austoben und hatte auch schon längere Zeit einen schönen Mottoabend geplant. Da mein Freund total auf Aioli und den ganzen Kram steht, dachte ich an spanische / mexikanische Küche. Ich tüftelte also wie jeck herum und irgendwann stand mein Menüplan in etwa, wobei mangels Zeit- und Ofenmanagement so einiges wieder gestrichen werden musste … ;-)

Letztendlich gab es ein kleines Chili sin Carne, gefüllte Pilze und Datteln, ein Peperoni-Ciabatta (Rewe), ein paar (leider nicht sooo gelungene) „Hackbällchen“, Süßkartoffelchips, eine Honigmelonen-Paprika-Salsa, Guacamole sowie Aioli und dazu noch ein paar Nachos :-)
Aus Ermangelung an Speck für die Datteln, bin ich dem genialen Einfall meines Freundes gefolgt und habe sie mit RAUCHMANDELN gefüllt – einfach genial. Und hat auch super geschmeckt; die Mandeln geben wie der Speck sonst das gewisse Extra, wenn gleich ich zugeben muss, dass die unvegetarische Variante natürlich auch sehr lecker ist.
Die Salsa war für mich der absolute Hit, ich habe sie aus Tim Mälzer’s Greenbox, etwas abgewandelt. Das Rezept war ursprünglich mit Mango, aber da ich noch eine Honigmelone zu verwerten hatte, musste eben die dran glauben. Die Salsa kam dann in die Pilze und ich war mir erst nicht sicher, ob das passen würde, aber es hat richtig gut geschmeckt. Es war ein herrlicher Kontrast zwischen den herzhaften Pilzen und der frischen Salsa. Oben drauf gab es etwas geriebenen Käse und das Ganze kam dann ca. 20 Minuten in den Backofen. Die Salsa passt aber auch herrlich zu Brot oder zum Dippen von was auch immer man dippen möchte :-)

Tischlein deck dich! Isset nich schön?

Honigmelonen-Paprika-Salsa

1 rote Paprika (oder gemischt)
¼ Honigmelone
1 kleine, rote Zwiebel (ich hab‘ sie weggelassen)
1 kleine, rote Chilischote (falls erwünscht)
1-2 EL frisch gehackten Koriander
1 Limette
2-3 EL Olivenöl
Salz
1 TL Zucker

Paprika und Honigmelone entkernen, das Fruchtfleisch der Melone von der Schale lösen und alles möglichst klein würfeln. Je nach Bedarf Zwiebel und Chilischote ebenfalls fein würfeln. Etwas Koriander hacken und untermengen. Mit dem Saft von einer Limette und 2-3 EL Olivenöl verrühren, mit Salz und 1 TL Zucker würzen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Neben der Super-Salsa hat mich die Aioli auch ziemlich weggehauen. Ich wollte nun endlich mal vegane Mayonnaise selber machen und wollte dann die Hälfte zur Aioli abwandeln. Ich war wirklich so verblüfft, wie einfach es ist. Ich hatte zwar schon einige Rezepte gesehen bzw. gelesen, aber das… hätte ich nicht erwartet. Innerhalb weniger Sekunden war meine Mayonnaise richtig fest. Unglaublich. So einfach. Ich werde nie wieder Mayonnaise kaufen! Und sie schmeckt SO gut. Ich als totale Pommes-mit-Mayo-Fanatikerin hab schon so einige Mayonnaisen gegessen und ich finde sie schmeckt auf Grund ihrer Süße in etwa wie diese Industriemayonnaisen. Aber guuuut! Und den Unterschied würde bestimmt keiner merken…

Sie ist allerdings etwas sehr fest geworden. Da ich mein Essen auch stets von der chemischen Seite betrachte,  habe ich vorhin nochmal einen Kontroll-Versuch gemacht – da ist sie ganz anders geworden: viel cremiger – dafür war der Geschmack nicht mehr so gut. In einem weiteren Kontroll-Versuch war die Sojamilch gekühlt. Ergebnis: es hat nicht funktioniert. Das hatte mich eigentlich nicht wirklich überrascht, denn bei einer Emulsion ist es oft von Vorteil, wenn alle Komponenten die gleiche Temperatur haben. Könnte mir also auch vorstellen, wenn man alles vorher etwas kühl stellt (auch das Öl), dass es dann ebenso gut funktioniert.
Die meisten Rezepte haben ein Mischverhältnis (Sojamilch und Öl) von 1:2. Benutzt habe ich die Alpro Soya Original. Ich kann mir vorstellen, dass es mit vielen „light“ Produkten nicht so gut funktionieren wird, da dort weniger Sojabohnen drin sind und folglich wahrscheinlich auch weniger Sojalecithin, was emulgieren kann.

Vegane Mayonnaise

100 ml Sojamilch – Zimmertemperatur
200 ml Öl
Ca. 1 EL Senf
Ca. 2-3 TL frischen Zitronensaft, oder Essig
Pfeffer, Salz
Evtl. Zucker

Sojamilch mit Senf und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben. Dann das Öl hinzugeben. Auf Grund der geringeren Dichte bleibt das Öl oben und es bilden sich zwei Phasen, deshalb ist es nicht wirklich erforderlich, das Öl später erst hinzuzugeben. Den Pürierstab auf den Boden des Bechers stellen und ca. 20-30 Sekunden mixen, ohne den Mixer zu bewegen. Dann langsam das restliche Öl in die Emulsion einarbeiten, d.h. Mixer etwas hoch ziehen und das Öl einfließen lassen, und dann noch ein paar Mal gut durchmixen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, eventuell noch etwas Zucker dazugeben.
Super zu leckerem Brot aber auch unglaublich toll zu Nachos :D

Peperoni-Ciabatta von Rewe!

Freitag, 8. Februar 2013

Pasta in Brokkoli-Cashew-Sahnesoße

Zugegeben, ich habe wohl letztes Wochenende etwas viel Cashew-Creme gemacht, die mir auch etwas zu flüssig war. Ich habe mich ein wenig schlecht gefühlt, weil ich sie die Tage kaum angerührt hatte, also suchte ich fleißig nach Ideen, was ich damit denn nun noch machen könnte.

Irgendwie hatte ich totalen Heißhunger auf Brokkoli und habe dann nach Brokkoli-Soßen geschaut und da waren überall so leckere Sahne-Soßen mit Pasta und … mhmmmm. ;-) Also dachte ich mir, die Sahne kann ich ja einfach durch meine Cashew-Creme ersetzen, mit etwas Wasser verdünnt. Gedacht, getan.

Und ich muss dazu sagen, das war ein wirklich sehr günstiges Essen, denn mit den Mengenangaben kommt wirklich sehr viel Soße bei raus und man bekommt bestimmt locker einige Personen damit satt. Außerdem schmeckt es leicht käsig, wie im Pesto (da sind ja auch oft Cashews drin!), und da meine Cashewcreme natürlich noch etwas körnig war, sah es auch sehr wie Käsenudeln aus.

Leider hatte ich gestern keinen richtigen Hunger, sondern nur Heißhunger. Ich musste einfach mein Bedürfnis nach Brokkoli stillen, auch wenn ich eigentlich noch total satt vom Frühstück war! Voll gefressen wie ich war, konnte ich gestern die Soße also kaum bewerten. Heute Abend habe ich sie mir dann aufgewärmt – mhmmm, so lecker. Ich  liebe Brokkoli! Und obwohl die Soße ja schon recht gehaltvoll ist, schmeckt sie im Vergleich zu Käse-Sahne-Soße viel leichter; sie lag mir auch in keinster Weise schwer im Magen (5000 Pluspunkte!!).

Spotlight! Ein paar jecke Karnevals-Sonnenstrahlen...
  
Brokkoli-Cashew-Pasta
für 3-4 Personen

Nudeln nach Wahl
1 halber Brokkoli
Gemüsebrühe
200 ml Cashewsahne
1 handvoll Rauchmandeln, gehackt (können auch weggelassen werden)
Pfeffer, Salz, Muskat

Für die Cashewsahne entweder Cashew-Mus oder –Creme mit etwas Wasser verdünnen, oder – ich schätze mal so ca. – 50 g Cashewkerne mit etwas Wasser zu einer cremigen Paste pürieren und solange Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Hier bleibt jedem selbst überlassen, wie flüssig die Sahne letztendlich sein soll.

Den Brokkoli vom holzigen Strunk befreien, die Röschen und die restlichen Strunkteile trennen und in Gemüsebrühe ca. 5-8 Minuten weich kochen, in ein hohes Gefäß oder in einen Mixer geben und mit 200 ml Gemüsebrühe grob pürieren (das schmeckt jetzt schon himmlisch!). Beiseite stellen und die Nudeln aufsetzen.

In einem kleinen Topf die Cashewsahne erhitzen und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Dann die Brokkolicreme hinzufügen und alles einmal aufkochen lassen. Die Rauchmandeln in die Soße geben und bei Bedarf ein paar zum Garnieren übrig lassen.

Tipp: Daraus kann man natürlich auch super eine Brokkoli-Creme-Suppe machen, dafür einfach etwas mehr Brühe und/oder Sahne hinzugeben, wobei die Soße im warmen Zustand schon recht flüssig ist.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Fertige Pastasauce von Aldi


Meiner Meinung nach ist es nicht verwerflich, Fertigprodukte zu kaufen, solange sie gut schmecken und die Zutatenliste nicht einer kleinen Kurzgeschichte gleicht. Die Fertigprodukte, die wir hin und wieder kaufen, sind hauptsächlich Soßen und Pesto, ab und an mal Aktionsware (z.B. Spätzle bei Aldi etc.), Ravioli oder Tortellini. Manchmal auch Pizza, wobei ich mir ja immer wieder schwöre, nie wieder eine Fertigpizza zu essen, weil ich einfach immer wieder so enttäuscht bin (TK-Pizza hat einfach nichts mit originaler Pizza zu tun!). 

Wenn wir (meine Mutter oder ich) keine Lust haben zu kochen, gibt’s die Sachen dann oft auf die Schnelle – meistens, wenn ich von der Schule komme. So gab es also gestern eine Tomatensoße mit gegrilltem Gemüse von Aldi (aus der Italien-Aktion, im Beutel). Wenn ich Zeit und Lust habe, mache ich sowas selber. Aber manchmal braucht man einfach schnell was Leckeres zu essen!


Es war lecker und Punkt. Für den Zeit- und Kostenaufwand kann ich es einfach nicht selber machen. Und wahrscheinlich würde es nicht mal so viel besser schmecken. Und sieht doch auch ganz schön aus, oder? ;-)


Die Zutatenliste sieht an sich auch völlig in Ordnung aus. Jedoch finde ich immer wieder in nahezu allen Produktgruppen einfach so oft Zutaten, die meiner Meinung nach einfach nicht nötig sind. Wie zum Beispiel hier: Was soll bitte Milchzucker in einer Tomatensauce? Selbst aus einem unveganen Standpunkt gesehen, macht das nicht viel Sinn. Denn wenn ich sie selber zubereiten würde, käme ich nicht im Traum auf die Idee unbedingt Milchzucker an meine Sauce zu geben. Tut’s da nicht auch normaler Zucker? Wenn ich mich dann in eine lactose-intolerante Person hineinversetze, wäre ich wohl ziemlich genervt. Eine Zutat – ein ganzes Produkt versaut.

Ganz toll finde ich jedoch jetzt die neue Eigenmarke von Rewe „Frei von“. Überall in unserem Rewe stehen Produkte, von Muffins über Brot bis hin zu Backmischungen, Milch oder fertigen Pizzaböden. Sie sind auf Allergiker ausgelegt, z.B. für Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Generell, finde ich Rewe ganz toll (Vorsicht Schleichwerbung), vor Allem unsere regionalen Läden.

Und um nochmal auf mein eigentliches Thema zurückzukommen, ich finde, gerade simple Fertigprodukte wie Tomatensauce oder Ähnliches, sollten doch bitte auch so simpel und einfach gehalten werden, wie sie eben sind. Wer schmeckt schon Milchzucker, Süßmolkenpulver, Sahnepulver etc. irgendwo raus? Das gilt natürlich auch für nicht-tierische Zusätze wie Gewürzextrakte und diverse Aromen. Warum immer alles so kompliziert? ;-)