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Sonntag, 22. September 2013

Neue Grüne Smoothie Rezepte mit Möhrengrün

Dieses Kraut hat es mir in der letzten Woche wirklich angetan. Da ich zur Zeit mit mehr oder weniger starken Magenproblemen zu kämpfen habe, bin ich mittlerweile schon fast auf Flüssignahrung umgestiegen. Das Frühstück und das Abendessen ersetze ich durch grüne Smoothies, Mittags sind es oft nur ein paar Brote.
Jedenfalls vertrage ich die grünen Smoothies wirklich gut und einen Morgen ohne grünen Smoothie will ich nicht mehr missen. Denn sie machen mich wach, satt und zufrieden ein perfekter Start in den Morgen.

Für ihre Kürbissuppe brauchte meine Mutter Möhren und ich bat sie darum, welche mit Grün zu kaufen. Das Möhrengrün ist bei so ein paar Möhrchen ja wirklich üppig (nach einer Woche täglichen Smoothies habe ich immernoch was davon im Kühlschrank!) und es scheint wirklich sehr robust zu sein. Mit einer Schere habe ich die Stängel von den Möhren befreit und dann jeweils nur die oberen, dünneren Stängel mit Blättern abgezupft und diese ungewaschen in einen Gefrierbeutel gegeben. Nach mehreren Tagen im Kühlschrank sind sie immernoch erstaunlich trocken, da ist gar nichts dran (im Gegensatz zum Feldsalat, der ja schnell zusammenfällt und auch schnell schimmelt). Wenn ich mir einen Smoothie machen will, nehme ich mir ein paar handvoll davon raus und brause es in einem Sieb kurz ab. Mich stört es nicht, falls noch was Erde oder sonstiges dran sein sollte kommt sowieso in den Mixer.

Vom Geschmack her finde ich das Möhrenkraut sehr "frisch", aber irgendwie auch etwas würziger
schwer zu beschreiben. Die Kombination mit Birne hat mir richtig, richtig gut geschmeckt.

Möhrengrün-Birnen-Smoothie

2 handvoll Möhrengrün
1 reife Birne
1 Banane
ca. 200ml Wasser
1 TL Öl
1-2 TL Agavendicksaft, zum Süßen
1 Schuss Orangensaft (alternativ etwas Zitronensaft)
(Optional: noch eine Msp. gemahlene Vanille)


Und für die, die etwas mehr in ihrem Becher haben wollen:

Möhrengrün-Smoothie mit Birne & Mango

2-3 handvoll Möhrengrün
1 handvoll Feldsalat
1 Banane
½ Mango
1 Birne
1 EL Öl
ca. 300ml Flüssigkeit, ich hatte etwa Hälfte-Hälfte Wasser und Orangensaft
1-2 TL Agavendicksaft, zum Süßen

Mittwoch, 28. August 2013

Entdeckt: Grüne Smoothies!

Vor dem Urlaub lieferte mir der UPS-Mann ein großes Paket. Darin war mein neuer Mixer! Als ich in einem Video von den Umsteigern gesehen hatte, wie sie in kürzester Zeit aus Cashews Mehl machten und aus diesem Mehl dann Cashewsahne, war ich total begeistert. Zeitgleich beschäftigte ich mich mit Rohkost und speziell grünen Smoothies. Ich war hin und weg und es dauerte nicht lange, da war das Objekt der Begierde (v. A. auf Grund der vielen guten Bewertungen) bestellt.
Einen neuen Mixer wollte ich sowieso; eine Zeit lang hatte ich einen großen Standmixer von meiner Schwester (von Phillips), aber der war mir viel zu groß und zu sperrig - konnte ich nicht gebrauchen. Nachdem ich meinen neuen Blender jetzt schon einige Male in Betrieb genommen habe, muss ich sagen, dass dieser die perfekte Größe für mich hat. Ich habe zwar das XL-Paket bestellt (und ich denke, das lohnt sich auch auf jedenfall), reicht mir die mittlere Größe für mich im Moment noch völlig aus. Der Mixer ist schön klein und findet so auch in unserer chronisch-überfüllten Küche seinen Platz, ohne dass meine Mutter einen Nervenzusammenbruch kriegt ("Gott Kind, was hast du da schon wieder bestellt!").

Auf jeden Fall wollte ich dann auch direkt mal mit den grünen Smoothies starten - und ich war begeistert. Für mich reicht die "Smoothigkeit" vom PB völlig aus. Für mein Anfängerrezept habe ich Feldsalat und eine Banane gewählt. Ich denke, man sollte höchstens 2-3 Zutaten kombinieren - das ist erstens einfacher und zweitens kann man so auch noch die Zutaten, die man vermixt hat, rausschmecken. Flüssigkeit sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall dazugeben, denn sonst wird es viel zu dick. Außerdem gebe ich noch 1 TL Öl (ich benutze Walnussöl) dazu, damit der Körper auch die fettlöslichen Vitamine (das sind übrigens die Vitamine A, D, E und K) aufnehmen kann. Zudem rundet das den Smoothie auch geschmacklich ab. :-)
Da ich mein Mixgefäß zum Mixen quasi auf den Kopf stelle, gebe ich den Feldsalat zuerst in das Gefäß, dann die Bananen.


Grüner Smoothie für Anfänger

2 handvoll Feldsalat
1 Banane
ca. 150-200 ml Wasser, bzw. soviel wie nötig
1 TL Öl
optional: 1-2 TL Agavendicksaft zum Süßen

Den Feldsalat verlesen und in den Mixer geben, die Bananen grob zerkleinern und ebenfalls dazugeben. Mit 100 ml Wasser und 1 TL Öl auffüllen und für ca. 30 Sekunden mixen. Falls es noch zu grob ist, 1 Minute pausieren und nochmal für 30 Sekunden mixen. Fertig.

Vorher - Nachher: nach 30 Sekunden mixen

Sonntag, 31. März 2013

Lichtblicke in grauen Zeiten

Erdbeer-Bananen-Sojajoghurt-Shake!
Bei mir ist momentan echt die Luft raus: obwohl Ferien sind, war die Woche sehr anstrengend und ich war so fertig, dass ich auch gar nicht erst über’s Kochen oder Backen nachdachte. Und auch wenn das nicht die schönsten Tage waren, gab es doch ein paar Sachen die mich zumindest etwas aufgeheitert haben…

Am Samstag war ich mit meinem Bruder bei der Sissi Nr. 1 brunchen und sie hat mir einen phänomenal geilen Matcha-Shake gemacht. Das Rezept ist von Attila Hildmann und etwas abgewandelt. Zum Brunch gab’s Bagels, Obstsalat und frischen Saft. Außerdem hatte sie einen wirklich tollen Aufstrich von Tartex da: „Rucola & Senf“. Richtig lecker und echt mal was anderes als diese 0-8-15 Aufstriche. 
 
Den Shake habe ich mir zu Hause auch gemixt, allerdings nicht mit richtigem Mandelmus. Für mein „Mandelmus“ habe ich gemahlene Mandeln mit etwas Öl und Wasser solange vermengt, bis es cremig wurde. Allerdings ist es viel grober und ich hatte den Eindruck, dass es umso länger es im Kühlschrank steht, irgendwie bitter wird – dafür ist es aber auch um einiges günstiger!  Aber für den Moment hat’s gereicht und außerdem musste ich noch gemahlene Mandeln verwerten. :-) 

 
Matcha-Bananen-Hafer-Shake

300 ml Hafermilch
50 g weißes Mandelmus
70 g Banane (oder mehr, nach Geschmack)
1-2 EL Agavendicksaft, nach Geschmack
1 Msp. Gemahlene Vanille
1 leicht gehäufter TL Matcha
 
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer ordentlich durchmixen. Sofort servieren. Wer es kälter mag, kann noch ein paar Eiswürfel dazugeben.

Unser Brunch, Obstsalat & Matchashake!
 
Am Sonntag  wollten wir vor der Arbeit dann noch was schnelles, aber leckeres essen und ich bin irgendwie mal wieder zu Höchstform aufgelaufen. Improvisation á la „Was haben wir denn hier noch so rumstehen“ und dabei ist ein wirklich leckerer Salat herausgekommen! Richtig gut… dazu gab’s Pommes mit veganer Mayonnaise – yummie!


Feldsalat mit gebratenem Spargel und Senf-Dressing
 
1/2 Packung Feldsalat
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
4-5 Datteln
1 Glas Spargel, oder ca. 10-15 mittelgroße Stangen frischen Spargel
3 EL Salatkernemix (besteht zum größten Teil aus Pinienkernen und Kürbiskernen)
2 kleinere Tomaten, oder mehrere Cocktailtomaten

Für das Dressing
2 EL Joghurt
2 EL Essig
2 EL Olivenöl
1 TL Senf, mittelscharf
1 TL Agavendicksaft
Salz & Pfeffer

Möhre schälen und grob raspeln. Die Zwiebel in Würfel schneiden. Die Datteln ebenfalls klein würfeln. Das Wasser vom Spargel abgießen und die Stangen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen.
Zwiebeln glasig dünsten, dann das restliche Gemüse hinzugeben und alles schön anbraten. Optimal wäre natürlich, wenn der Spargel auch etwas braun wird, aber dafür ist der aus dem Glas wohl zu wässrig.
Das Gemüse nicht zu dunkel anbraten und von der Hitze nehmen.

Für das Dressing Joghurt, Essig, Olivenöl, Senf und Agavendicksaft verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Salat kurz waschen, gut abtropfen und in eine große Salatschüssel geben. Die Tomaten würfeln und ebenfalls dazugeben. Dann das restliche Gemüse sowie die Kerne dazugeben und kurz vermengen.

Je nach Geschmack mag es dem ein oder anderem etwas zu viel Dressing sein. Einfach die Hälfte machen und schauen, ob es einem genügt. Oder das Dressing separat zum Salat reichen. :-)
 

Freitag, 4. Januar 2013

Happy New Year 2013!


So, die Weihnachtstage und Silvester sind jetzt erst mal überstanden, die Familie verteilt sich wieder und langsam kehrt der Alltag wieder zurück.

Ich war ganz froh, Silvester mit meiner Schwester und ihrem Freund zu feiern, denn es war ganz gemütlich und so musste ich mir auch keine schrille Silvesterparty antun. ;-)

Wir hatten ein vegetarisches Raclette mit Kartoffeln, Champignons, weißem & grünen Spargel, Cocktailtomaten, Rosmarin-Ofenkartoffeln, Staudensellerie, Cornichons und Knoblauch-Süßkartoffelchips; zum Nachtisch gab es Schokoladenspieße mit Erdbeeren und Ananas. Zum Knabbern hatten wir Nachos da und meine Schwester hat eine wirklich leckere Guacamole gemacht. Hier das Rezept:

Guacamole

2 Avocados
1 Limette
1 kleine Zwiebel
n.B. Chilischote(n)
n.B. Koriander
1 EL (Soja-)Joghurt
Salz, Pfeffer

Die Avocados häuten und mit dem Saft einer Limette mit einer Gabel zerdrücken. Eine kleine Zwiebel und eine Hand voll Koriander fein hacken, wer es schärfer mag, eine Chilischote (oder mehr) ebenfalls fein hacken und dazugeben. 1 EL Joghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Für mich gab es dazu den ganzen Abend Ipanema (alkoholfreier Caipirinha). Dazu einfach eine halbe Limette vierteln, mit braunem Zucker zerstoßen, crushed-ice dazugeben und mit Ginger Ale auffüllen. Geht schnell, ist einfach und sehr lecker.